14.Dezember 2012

» Weihnachtsgedicht
An den Weihnachtsmann
Lieber, lieber Weihnachtsmann,
nun trete ich an Dich heran;
in der Hoffnung, Du hörst zu -
denn mich drückt so mancher Schuh.
Sag doch mal den Menschenseelen,
dass sie sich zu häufig quälen;
durch Gerede, Gier und Neid
keimt so mancher üble Streit.
Mit ein wenig Herz und Güte
manche Seele wieder blühte;
doch es wird zu oft gelogen,
blind gehasst und auch betrogen.
Großmut wird oft ausgenutzt,
Ehrlichkeit mit Spott beschmutzt;
das, was zählt auf dieser Welt,
ist - wie traurig! - Ruhm und Geld.
Heiligabend - Fest der Liebe?
Doch sehr oft stockt das Getriebe;
denn ob Menschen Freude haben,
das entscheiden meist die Gaben.
Doch ich habe auch erfasst,
dass Du viel zu leisten hast;
darum zünde ich ein Licht,
schenk den Menschen dies Gedicht.
Norbert van Tiggelen
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Kommentare zu "Weihnachtsgedicht"
Ja, das Leben ist nun mal so,
ich bin darüber auch nicht froh.
Doch sollten wir an die Menschen denken,
die anderen Trost und Freude schenken.
Sie mühen sich tagaus- tagein
immer für andere da zu sein.
Ob in Kriegsgebieten, Indien oder Afrika,
sind sie hauptsächlich für Kinder da.
Sie rackern sich ab, denken nicht an sich,
für sie im Leben hat barmherzige Hilfe Gewicht.
In der Weihnachtsnacht schauen sie auf zum Sternenzelt
und denken, wie traurig ist doch die Welt.
Aber sie denken auch daran,
dass ihre Hilfe etwas ändern kann.
Dass sie Freude und Hoffnung bringen,
und das Lied der Weihnacht singen.
Ich wünsche allen diesen Helferlein,
dass Weihnachten für sie möge glücklich sein.
Und dass ab und zu auch mancher an sie denkt,
und ihnen Hilfe für ihre Hilfe schenkt.
(byme-brig)
Diese Worte könnten auch glatt von mir stammen.Der Sinn des Weihnachtsfestes ist schon längst in unserer Gesellschaft zur Rarität geworden.