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Freizeitfreunde Leserartikel

Bild von Sternenhagel


» Mythologie der Plejaden oder das Siebengestirn M 45

Eine kleine Geschichte über das Sternbild der Plejaden. Bedeutung und die Mythologie.

M 45

M 45

Die Plejaden oder das Siebengestirn M45

Sie sind eines der bekanntesten Sternhaufen am Himmel. Es ist ein auffälliges Lichtfleckchen etwas oberhalb vom Sternbild Stier.

Die meisten Menschen können 7 Sterne erkennen, sie erinnern ein wenig an den gr. Wagen.
Mit bloßem Auge kann man etwa 5 Sterne erkennen. Der ganze Sternhaufen umfasst hunderte von Sternen.
Die Namen der Plejaden lauten:
Alkyone, Asterope, Elektra, Celaeno, Maia, Merope, und Taygete.
Ihre Eltern: Pleione und Atlas.

Griechisch: bedeuten sie Tauben, andere Namen sind Siebengestirn, Gluckhenne oder Leiterwagen.

Spruch von Hesiod 8/7 J. v. Chr.
Wenn das Gestirn der Plejaden, der Atlastöchter, empor steigt,
dann beginne die Ernte, doch pflüge, wenn sie hinabgehen.
Sie sind 40 Nächte und 40 Tage beisammen eingehüllt,
doch wenn sie wieder im kreisenden Jahre
leuchtend erscheinen, erst dann beginne die Sichel zu wetzen.

Sie erscheinen im Herbst und bleiben den ganzen Winter über am Nachthimmel.
Zwischen den Plejaden und Hyaden geht die „Planetenstraße durch, diese Stelle wird auch als das „Goldene Tor der Ekliptik“ bezeichnet. Sonne, Mond und die Planten wandern hierdurch, so wie einige bestimmte Sterne, z.B. Regulus.

Die Sterne der Plejaden sind ca. 380 – 420 Lichtjahre entfernt. Sie sind aus einer Gaswolke entstanden und ihr Alter beträgt so an die 20 – 50 Millionen Jahre.

Ihre Auf-  und Untergänge wurden schon in frühen Jahren beobachtet und aufgeschrieben.
Die letzte Sichtbarkeit wurde mit dem Beginn des Frühlings gleich gesetzt, denn nun wussten die Bauern, dass es Zeit wurde, die Saat aufs Feld zubringen.
 
Unteranderem befinden sich die Plejaden auch auf der Nebrascheibe.

Mythologie

Die Sterne der Plejaden verbergen viele zahlreiche Mythen:

Die Menschen sahen vor tausenden von Jahren schon diesen Sternhaufen und meinten, dass die Sterne Namen brauchen, das war für sie sehr wichtig.

Bei den Griechen waren sie eine Familie, die sehr eng zusammen hielt, es waren alles Mädels und zwar die 7 Töchter des Riesen Atlas und seiner Gattin Pleione.

Atlas ist der, der die Erdkugel auf seinen Schultern trägt.

Der Orion, auch Himmelsjäger genannt, verliebte sich in die Plejaden und stellte ihnen unermüdlich nach.  Aber Göttervater Zeus bekam das mit und beschützte die Schwestern. Er verwandelte sie in Tauben, aber der Himmelsjäger verfolgte sie immer noch. Zeus ersann eine List, er verwandelte sie nochmals und zwar als Sterne und setzte sie an den Himmel. Orion verfolgt sie nun auch hier, wird sie aber nie bekommen, er läuft ihnen fortan nur hinterher.

Die Sternen - Schwester Merope
Sie ist eine der 7 Schwestern, diese heiratete den sterblichen Sisyphus . Der war aber dazu verdammt, einen großen Stein bergauf zurollen.  Aber jedesmal wenn er es fast geschafft hatte, entglitt  ihm dieser und er musste von vorne beginnen und das bis in alle Ewigkeit.
Für die Sternenschwester Merope war dies aber eine Schande, sie verhüllte sich mit einem Schleier ihr Gesicht und deshalb ist ihre Sternenhelligkeit nicht ganz so hell.

5 Bewertungen

  • Bild von Lydia12

    eine tolle Geschichte Supper

  • Bild von Lydi67

    Danke für diese tolle Geschichte. Lächeln

    Bei Wikipedia, habe ich gelesen, das der Sternenhaufen ca. 1200 Sterne umfasst und sogar schon ca. 125 Millionen Jahre alt sein soll.

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