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» Die Glocke

Bild von Anonymous

Kennt Ihr das Gedicht `Die Glocke`mit seinen zig Versen?Kennt Ihr auch die Kurzform?                                                                                                         Loch gegraben,Bronze drin,Glocke fertig.Bim bim bim!

  • Bild von Brigkonietzka

    am besten gefällt mir:

    weh denen, die dem Ewigblinden des lichtes Himmelfackel leihn,

    sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden,

    und äschert städt' und Länder ein.

     

    Ich bin der Meinung, Schillers glocke ist immer noch aktuell.

     

    wir mußten die Glocke auswendig können.

    0 Bewertungen

  • Bild von pumukel

    Dieser Beitrag wurde von pumukel am 06.02.2009 gelöscht.

    1 Bewertung

  • Bild von gustavgunter

    Lächeln ..... so ' blöd ' bin ich nun auch nicht . Tut mir leid für dich .

    0 Bewertungen

  • Bild von lorelei

    also gustavgunter,wenn Du das jetzt aus dem stehgreif geschrieben hast,HUT AB

    2 Bewertungen

  • Bild von gustavgunter

     *

     Glocke

     

     

    Lächeln  ..... der letzter Satz gefällt mir am besten ........... 

     

    Fest gemauert in der Erden
    Steht die Form, aus Lehm gebrannt
    Heute muss die Glocke werden
    Frisch Gesellen, seid zur Hand
    5 Von der Stirne heiß
    Rinnen muss der Schweiß,
    Soll das Werk den Meister loben,
    Doch der Segen kommt von oben

    Zum Werke, das wir ernst bereiten,
    10 Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
    Wenn gute Reden sie begleiten,
    Dann fließt die Arbeit munter fort
    So lasst uns jetzt mit Fleiß betrachten,
    Was durch die schwache Kraft entspringt,
    15 Den schlechten Mann muss man verachten,
    Der nie bedacht, was er vollbringt
    Das ist's ja, was den Menschen zieret,
    Und dazu ward ihm der Verstand,
    Dass er im innern Herzen spüret,
    20 Was er erschafft mit seiner Hand

    Nehmet Holz vom Fichtenstamme,
    Doch recht trocken lasst es sein,
    Dass die eingepresste Flamme
    Schlage zu dem Schwalch hinein
    25 Kocht des Kupfers Brei,
    Schnell das Zinn herbei,
    Dass die zähe Glockenspeise
    Fließe nach der rechten Weise

    Was in des Dammes tiefer Grube
    30 Die Hand mit Feuers Hülfe baut,
    Hoch auf des Turmes Glockenstube
    Da wird es von uns zeugen laut
    Noch dauern wird's in späten Tagen
    Und rühren vieler Menschen Ohr
    35 Und wird mit dem Betrübten klagen
    Und stimmen zu der Andacht Chor
    Was unten tief dem Erdensohne
    Das wechselnde Verhängnis bringt,
    Das schlägt an die metallne Krone,
    40 Die es erbaulich weiterklingt

    Weiße Blasen seh ich springen,
    Wohl! Die Massen sind im Fluss
    Lasst's mit Aschensalz durchdringen,
    Das befördert schnell den Guss
    45 Auch von Schaume rein
    Muss die Mischung sein,
    Dass vom reinlichen Metalle
    Rein und voll die Stimme schalle

    Denn mit der Freude Feierklange
    50 Begrüßt sie das geliebte Kind
    Auf seines Lebens erstem Gange,
    Den es in Schlafes Arm beginnt;
    Ihm ruhen noch im Zeitenschoße
    Die schwarzen und die heitern Lose,
    55 Der Mutterliebe zarte Sorgen
    Bewachen seinen goldnen Morgen -
    Die Jahre fliehen pfeilgeschwind
    Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe,
    Er stürmt ins Leben wild hinaus,
    60 Durchmisst die Welt am Wanderstabe
    Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus,
    Und herrlich, in der Jugend Prangen,
    Wie ein Gebild aus Himmelshöhn,
    Mit züchtigen, verschämten Wangen
    65 Sieht er die Jungfrau vor sich stehn
    Da fasst ein namenloses Sehnen
    Des Jünglings Herz, er irrt allein,
    Aus seinen Augen brechen Tränen,
    Er flieht der Brüder wilder Reihn
    70 Errötend folgt er ihren Spuren
    Und ist von ihrem Gruß beglückt,
    Das Schönste sucht er auf den Fluren,
    Womit er seine Liebe schmückt
    O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,
    75 Der ersten Liebe goldne Zeit,
    Das Auge sieht den Himmel offen,
    Es schwelgt das Herz in Seligkeit
    O! dass sie ewig grünen bliebe,
    Die schöne Zeit der jungen Liebe!

    80 Wie sich schon die Pfeifen bräunen!
    Dieses Stäbchen tauch ich ein,
    Sehn wir's überglast erscheinen,
    Wird's zum Gusse zeitig sein
    Jetzt, Gesellen, frisch!
    85 Prüft mir das Gemisch,
    Ob das Spröde mit dem Weichen
    Sich vereint zum guten Zeichen

    Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
    Wo Starkes sich und Mildes paarten,
    90 Da gibt es einen guten Klang
    Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
    Ob sich das Herz zum Herzen findet!
    Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang
    Lieblich in der Bräute Locken
    95 Spielt der jungfräuliche Kranz,
    Wenn die hellen Kirchenglocken
    Laden zu des Festes Glanz
    Ach! des Lebens schönste Feier
    Endigt auch den Lebensmai,
    100 Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
    Reißt der schöne Wahn entzwei
    Die Leidenschaft flieht!
    Die Liebe muss bleiben,
    Die Blume verblüht,
    105 Die Frucht muss treiben
    Der Mann muss hinaus
    Ins feindliche Leben,
    Muss wirken und streben
    Und pflanzen und schaffen,
    110 Erlisten, erraffen,
    Muss wetten und wagen,
    Das Glück zu erjagen
    Da strömet herbei die unendliche Gabe,
    Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe,
    115 Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus
    Und drinnen waltet
    Die züchtige Hausfrau,
    Die Mutter der Kinder,
    Und herrschet weise
    120 Im häuslichen Kreise,
    Und lehret die Mädchen
    Und wehret den Knaben,
    Und reget ohn Ende
    Die fleißigen Hände,
    125 Und mehrt den Gewinn
    Mit ordnendem Sinn
    Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden,
    Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden,
    Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein
    130 Die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein,
    Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer,
    Und ruhet nimmer

    Und der Vater mit frohem Blick
    Von des Hauses weitschauendem Giebel
    135 Überzählet sein blühendes Glück,
    Siehet der Pfosten ragende Bäume
    Und der Scheunen gefüllte Räume
    Und die Speicher, vom Segen gebogen,
    Und des Kornes bewegte Wogen,
    140 Rühmt sich mit stolzem Mund:
    Fest, wie der Erde Grund,
    Gegen des Unglücks Macht
    Steht mit des Hauses Pracht!
    Doch mit des Geschickes Mächten
    145 Ist kein ewger Bund zu flechten,
    Und das Unglück schreitet schnell

    Wohl! nun kann der Guss beginnen,
    Schön gezacket ist der Bruch
    Doch bevor wir's lassen rinnen,
    150 Betet einen frommen Spruch!
    Stoßt den Zapfen aus!
    Gott bewahr das Haus!
    Rauchend in des Henkels Bogen
    Schießt's mit feuerbraunen Wogen

    155 Wohtätig ist des Feuers Macht,
    Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
    Und was er bildet, was er schafft,
    Das dankt er dieser Himmelskraft,
    Doch furchtbar wird die Himmelskraft,
    160 Wenn sie der Fessel sich entrafft,
    Einhertritt auf der eignen Spur
    Die freie Tochter der Natur
    Wehe, wenn sie losgelassen
    Wachsend ohne Widerstand
    165 Durch die volkbelebten Gassen
    Wälzt den ungeheuren Brand!
    Denn die Elemente hassen
    Das Gebild der Menschenhand
    Aus der Wolke
    170 Quillt der Segen,
    Strömt der Regen,
    Aus der Wolke, ohne Wahl,
    Zuckt der Strahl!
    Hört ihr's wimmern hoch vom Turm?
    175 Das ist Sturm!
    Rot wie Blut
    Ist der Himmel,
    Das ist nicht des Tages Glut!
    Welch Getümmel
    180 Straßen auf!
    Dampf wallt auf!
    Flackernd steigt die Feuersäule,
    Durch der Straße lange Zeile
    Wächst es fort mit Windeseile,
    185 Kochend wie aus Ofens Rachen
    Glühn die Lüfte, Balken krachen,
    Pfosten stürzen, Fenster klirren,
    Kinder jammern, Mütter irren,
    Tiere wimmern
    190 Unter Trümmern,
    Alles rennet, rettet, flüchtet,
    Taghell ist die Nacht gelichtet,
    Durch der Hände lange Kette
    Um die Wette
    195 Fliegt der Eimer, hoch im Bogen
    Sprützen Quellen, Wasserwogen
    Heulend kommt der Sturm geflogen,
    Der die Flamme brausend sucht
    Prasselnd in die dürre Frucht
    200 Fällt sie in des Speichers Räume,
    In der Sparren dürre Bäume,
    Und als wollte sie im Wehen
    Mit sich fort der Erde Wucht
    Reißen, in gewaltger Flucht,
    205 Wächst sie in des Himmels Höhen
    Riesengroß!
    Hoffnungslos
    Weicht der Mensch der Götterstärke,
    Müßig sieht er seine Werke
    210 Und bewundernd untergehn

    Leergebrannt
    Ist die Stätte,
    Wilder Stürme rauhes Bette,
    In den öden Fensterhöhlen
    215 Wohnt das Grauen,
    Und des Himmels Wolken schauen
    Hoch hinein

    Einen Blick
    Nach den Grabe
    220 Seiner Habe
    Sendet noch der Mensch zurück -
    Greift fröhlich dann zum Wanderstabe
    Was Feuers Wut ihm auch geraubt,
    Ein süßer Trost ist ihm geblieben,
    225 Er zählt die Häupter seiner Lieben,
    Und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt

    In die Erd ist's aufgenommen,
    Glücklich ist die Form gefüllt,
    Wird's auch schön zutage kommen,
    230 Dass es Fleiß und Kunst vergilt?
    Wenn der Guss misslang?
    Wenn die Form zersprang?
    Ach! vielleicht indem wir hoffen,
    Hat uns Unheil schon getroffen
    235 Dem dunkeln Schoß der heilgen Erde
    Vertrauen wir der Hände Tat,
    Vertraut der Sämann seine Saat
    Und hofft, dass sie entkeimen werde
    Zum Segen, nach des Himmels Rat
    240 Noch köstlicheren Samen bergen
    Wir trauernd in der Erde Schoß
    Und hoffen, dass er aus den Särgen
    Erblühen soll zu schönerm Los

    Von dem Dome,
    245 Schwer und bang,
    Tönt die Glocke
    Grabgesang
    Ernst begleiten ihre Trauerschläge
    Einen Wandrer auf dem letzten Wege

    250 Ach! die Gattin ist's, die teure,
    Ach! es ist die treue Mutter,
    Die der schwarze Fürst der Schatten
    Wegführt aus dem Arm des Gatten,
    Aus der zarten Kinder Schar,
    255 Die sie blühend ihm gebar,
    Die sie an der treuen Brust
    Wachsen sah mit Mutterlust -
    Ach! des Hauses zarte Bande
    Sind gelöst auf immerdar,
    260 Denn sie wohnt im Schattenlande,
    Die des Hauses Mutter war,
    Denn es fehlt ihr treues Walten,
    Ihre Sorge wacht nicht mehr,
    An verwaister Stätte schalten
    265 Wird die Fremde, liebeleer

    Bis die Glocke sich verkühlet,
    Lasst die strenge Arbeit ruhn,
    Wie im Laub der Vogel spielet,
    Mag sich jeder gütlich tun
    270 Winkt der Sterne Licht,
    Ledig aller Pflicht
    Hört der Pursch die Vesper schlagen,
    Meister muss sich immer plagen

    Munter fördert seine Schritte
    275 Fern im wilden Forst der Wandrer
    Nach der lieben Heimathütte
    Blökend ziehen
    Heim die Schafe,
    Und der Rinder
    280 Breitgestirnte, glatte Scharen
    Kommen brüllend,
    Die gewohnten Ställe füllend
    Schwer herein
    Schwankt der Wagen,
    285 Kornbeladen,
    Bunt von Farben
    Auf den Garben
    Liegt der Kranz,
    Und das junge Volk der Schnitter
    290 Fliegt zum Tanz
    Markt und Straße werden stiller,
    Um des Lichts gesellge Flamme
    Sammeln sich die Hausbewohner,
    Und das Stadttor schließt sich knarrend
    295 Schwarz bedecket
    Sich die Erde,
    Doch den sichern Bürger schrecket
    Nicht die Nacht,
    Die den Bösen grässlich wecket,
    300 Denn das Auge des Gesetzes wacht

    Heilge Ordnung, segenreiche
    Himmelstochter, die das Gleiche
    Frei und leicht und freudig bindet,
    Die der Städte Bau begründet,
    305 Die herein von den Gefilden
    Rief den ungesellgen Wilden,
    Eintrat in der Menschen Hütten,
    Sie gewöhnt zu sanften Sitten
    Und das teuerste der Bande
    310 Wob, den Trieb zum Vaterlande!

    Tausend fleißge Hände regen,
    helfen sich in munterm Bund,
    Und in feurigem Bewegen
    Werden alle Kräfte kund
    315 Meister rührt sich und Geselle
    In der Freiheit heilgem Schutz
    Jeder freut sich seiner Stelle,
    Bietet dem Verächter Trutz
    Arbeit ist des Bürgers Zierde,
    320 Segen ist der Mühe Preis,
    Ehrt den König seine Würde,
    Ehret uns der Hände Fleiß

    Holder Friede,
    Süße Eintracht,
    325 Weilet, weilet
    Freundlich über dieser Stadt!
    Möge nie der Tag erscheinen,
    Wo des rauhen Krieges Horden
    Dieses stille Tal durchtoben,
    330 Wo der Himmel,
    Den des Abends sanfte Röte
    Lieblich malt,
    Von der Dörfer, von der Städte
    Wildem Brande schrecklich strahlt!

    335 Nun zerbrecht mir das Gebäude,
    Seine Absicht hat's erfüllt,
    Dass sich Herz und Auge weide
    An dem wohlgelungnen Bild
    Schwingt den Hammer, schwingt,
    340 Bis der Mantel springt,
    Wenn die Glock soll auferstehen,
    Muss die Form in Stücke gehen

    Der Meister kann die Form zerbrechen
    Mit weiser Hand, zur rechten Zeit,
    345 Doch wehe, wenn in Flammenbächen
    Das glühnde Erz sich selbst befreit!
    Blindwütend mit des Donners Krachen
    Zersprengt es das geborstne Haus,
    Und wie aus offnem Höllenrachen
    350 Speit es Verderben zündend aus;
    Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
    Da kann sich kein Gebild gestalten,
    Wenn sich die Völker selbst befrein,
    Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn

    355 Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte
    Der Feuerzunder still gehäuft,
    Das Volk, zerreißend seine Kette,
    Zur Eigenhilfe schrecklich greift!
    Da zerret an der Glocken Strängen
    360 Der Aufruhr, dass sie heulend schallt
    Und, nur geweiht zu Friedensklängen,
    Die Losung anstimmt zur Gewalt

    Freiheit und Gleichheit! hört man schallen,
    Der ruhige Bürger greift zur Wehr,
    365 Die Straßen füllen sich, die Hallen,
    Und Würgerbanden ziehn umher,
    Das werden Weiber zu Hyänen
    Und treiben mit Entsetzen Scherz,
    Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
    370 Zerreißen sie des Feindes Herz
    Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
    Sich alle Bande frommer Scheu,
    Der Gute räumt den Platz dem Bösen,
    Und alle Laster walten frei
    375 Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
    Verderblich ist des Tigers Zahn,
    Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
    Das ist der Mensch in seinem Wahn
    Weh denen, die dem Ewigblinden
    380 Des Lichtes Himmelsfackel leihn!
    Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden
    Und äschert Städt und Länder ein

    Freude hat mir Gott gegeben!
    Sehet! Wie ein goldner Stern
    385 Aus der Hülse, blank und eben,
    Schält sich der metallne Kern
    Von dem Helm zum Kranz
    Spielt's wie Sonnenglanz,
    Auch des Wappens nette Schilder
    390 Loben den erfahrnen Bilder

    Herein! herein!
    Gesellen alle, schließt den Reihen,
    Dass wir die Glocke taufend weihen,
    Concordia soll ihr Name sein,
    395 Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine
    Versammle sich die liebende Gemeine

    Und dies sei fortan ihr Beruf,
    Wozu der Meister sie erschuf!
    Hoch überm niedern Erdenleben
    400 Soll sie im blauen Himmelszelt
    Die Nachbarin des Donners schweben
    Und grenzen an die Sternenwelt,
    Soll eine Stimme sein von oben,
    Wie der Gestirne helle Schar,
    405 Die ihren Schöpfer wandelnd loben
    Und führen das bekränzte Jahr
    Nur ewigen und ernsten Dingen
    Sei ihr metallner Mund geweiht,
    Und stündlich mit den schnellen Schwingen
    410 Berühr im Fluge sie die Zeit,
    Dem Schicksal leihe sie die Zunge,
    Selbst herzlos, ohne Mitgefühl,
    Begleite sie mit ihrem Schwunge
    Des Lebens wechselvolles Spiel
    415 Und wie der Klang im Ohr vergehet,
    Der mächtig tönend ihr erschallt,
    So lehre sie, dass nichts bestehet,
    Dass alles Irdische verhallt

    Jetzo mit der Kraft des Stranges
    420 Wiegt die Glock mir aus der Gruft,
    Dass sie in das Reich des Klanges
    Steige, in die Himmelsluft
    Ziehet, ziehet, hebt!
    Sie bewegt sich, schwebt,
    425 Freude dieser Stadt bedeute,
    Friede sei ihr erst Geläute

    3 Bewertungen

  • Bild von preussner

    Luna64 hast Du noch mehr davon? ich sammele die Kurzfassungen nämlich. Hier ein Gedicht von mir:

     

    Uff´m Stein ein kleines Mädel,

    goldne Haare auf dem Schädel.

    Unten fährt ein Kahn vorbei,

    Schiffer Mund und Nase offen,

    Kahn kippt, Mann ersoffen.

    Überschrift: Die Lorelei

    0 Bewertungen

  • Bild von Marion.Pi

    Mein Vater sagte immer:" Auf Gesellen sei zur Hand, morgen muß die Glocke stehen. Drum ist das die einzige Zeile die ich kenne. 

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