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» Wachkomma

Bild von Luccie

Ich habe heute erfahren daß mein Bruder für immer im Wachkomma bleiben wird,kennt sich jemand damit aus.Ich weiss nicht wie ich damit leben soll Luccie

  • Bild von Moni49

    Mein Neffe hatte vor Jahren einen schweren Autounfall, er war mit seinem Auto an einen Baum gefahren, weil er zu schnell in einer Kurve war. Er kam erst in ein Hannoversches KH, dann in eine Spezialklinik in Braunschweig, er war 3 Wochen Bewußtlos. In dieser Zeit haben wir ihn oft besucht, seine Mutter ständig, seine Cousine ab und zu. Als er nach den 3 Wochen wieder aufwachte, Gott sei Dank, sagte er, was er gehört hatte.

    Meine Schwester und meine Nichte hatten sich über Geburt unterhalten und Volker hatte darüber sprechen können, hatte es im Unterbewußtsein gehört.

     

    Ich nehme an, ein Bewußtloser kann Stimmen hören und es ist ja auch schon vorgekommen, das sie auch wieder aufwachen.

     

    Luccie, beim Besuch immer wieder mit ihm sprechen, als ob er dir zu hört. Auch Ärzte können sich irren.

  • Bild von melodie100

    Hallo Luccie, Kenne mich damit leider nicht aus, Du hast aber mein volles Mitgefühl.Für immer ist in diesem Fall ein grausames Wort.

    Ich habe nur mal gelesen,das es ganz wichtig ist für solche Patienten,daß man immer mit ihnen reden soll.

    Und ich glaube das sie einen auch hören können.Denn sie sind ja nicht taub. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft,damit Du es schaffst für Deinen Bruder da zu sein.

    Ich nehme Dich in Gedanken still in den Arm. 

    Alles Liebe   Melodie100

  • Bild von Lady_Ilana

    Was Wachkomma bedeutet (habe ich im Internet gefunden)

     

    Bei einem Wachkoma, das unter Medizinern auch apallisches Syndrom genannt wird, handelt es sich um eine der schwersten, komplexesten Schädigungen des Gehirns. Ursache für das apallische Syndrom ist immer eine massive Schädel-Hirn-Verletzung beispielsweise infolge eines Unfalls, eines Schlaganfalls oder einer Gehirnhautentzündung.

    Bei Wachkoma-Patienten handelt es sich um lebende und empfindsame Menschen. Im Gegensatz zum Koma liegt der Patient wach, ist aber oft nicht durch äußere Reize erreichbar. Meist ist es nicht möglich, mit ihm einen Blickkontakt aufzubauen, auch wenn der Betroffene zeitweise seine Augen offen hält. Obwohl die Ärzte davon ausgehen, dass Wachkoma-Patienten ohne Bewusstsein sind, reagieren sie auf Außenreize. Studien der letzten Jahre haben ergeben, dass bei vielen Patienten bestimmte Hirnteile nach wie vor aktiv sind.

    Kann der Betroffene aufgrund von Schluckstörungen oder einer Störung der Motorik (Apraxie) keine Nahrung zu sich nehmen, wird er künstlich ernährt. Meist ist in der Frühphase der Erkrankung auch eine künstliche Beatmung erforderlich - selbst wenn das Atemzentrum des Gehirns geschädigt ist.

    Eine Rehabilitation ist bei Wachkoma-Patienten prinzipiell möglich, aber extrem schwierig und äußerst langwierig. Häufig sind nur kleine Erfolge über lange Behandlungsphasen erzielbar. Besonders bei Kindern sind Erfolge in der Rehabilitation möglich, da ihr Gehirn es am ehesten vermag, sich neu zu organisieren.

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