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Liebe Freizeitfreunde, endlich stehen wieder die schönsten Wochen des Jahres vor der Tür! Es ist Sommer und egal, ob Ostsee oder Südsee, Bayern oder Kuba - überall kann man die spannendsten, lustigsten und kuriosesten Geschichten erleben.
Genau diese Geschichten möchten wir von Euch HIER lesen! Erzähle uns hier im Forum in nicht mehr als 30 bis 40 Zeilen deine schönste und lustigste Urlaubsgeschichte.
Die Redaktion des Freizeitfreunde-Teams wird alle Geschichten, die hier unten drunter bis zum 31. August 2008 veröffentlicht wurden, sammeln und am Ende die schönsten Erzählungen mit attraktiven Preisen - wie z.B. ein Wohlfühl-Wochenende für zwei Personen im Welcome-Hotel Lippstadt, ein Fahrrad u.v.m. - belohnen!! Alle Gewinne und Infos zum Gewinnspiel: Schreiben Sie ihre Urlaubsgeschichte!
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Viel Spaß wünscht Dein Freizeitfreunde-Team!
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Kommentare zu "Gewinnspiel: Mein lustigstes Urlaubserlebnis | Seite 2"
Winterurlaub im Jahre ich weiß nicht mehr wann! Jedenfalls zu einer Zeit, in der es noch meterhohen Schnee gab. Vorausschicken möchte ich noch, daß ich Höhenangst habe, deshalb nur Lanflauf. Unsere Kinder natürlich rein in den Lift, die Berge hoch und den ganzen Tag nur Ski fahren. Sie hatten ihren Fotoapparat dabei und machten die schönsten Bilder. Im Tal eine Wolkenwand und darüber blauer Himmel und Sonne. Das möchte ich auch mal sehen. Gesagt, getan. Mutig setzte ich mich in den Sessellift und nahm meinem Mann das Versprechen ab nur hoch zu fahren und runter zu laufen. Wie erwartet wurde es ein schöner Tag im Schnee vor der Hütte, mit Jagertee und viel Sonne. Wir unterhielten uns mit dem Hüttenwirt und sagten, daß wir runter laufen wollen. Der fing an zu lachen und sagte nur:"Unmöglich, da liegen über 2m Schnee auf dem Weg:" Mir rutschte das Herz in die Hose und ich war im Nu stochnüchtern. Na, das konnte je heiter werden. Wir in den Lift, mir war ganz schlecht. Unterwegs meinte mein Mann mir die wunderschöne Landschaft zeigen zu müssen, nach dem Motto:"Schau mal hier und schau mal dort." und drehte sich dabei hin und her. Mir wurde immer schlechter. Endlich nach qualvollen 25 Min. kamen wir unten an. Ich hatte es überlebt. Die Moral von der Geschichte: Seitdem fahre ich Sessellift, aber nur mit diesem.
Es ist schon eine kleine Ewigkeit her. Damals gab es noch Jugoslawien. Und wir waren noch jung und hatten nicht besonders viel Geld zur Verfügung. Gefahren wurde ein R4.
Wir hatten vor an die adriatische Küste zu fahren, nach Split. Ich suchte, wie immer, die kürzeste Strecke aus. Autobahn (lt. Shell-Atlas) bis Zagreb; und dann guer rüber bis Split. Als wir unser Vorhaben im Freundeskreis erwähnten prasselte es von Horrormeldungen und guten Ratschlägen.
"Fahrt keine einsamen Strecken"
"Montiert Felgen und Scheibenwischer ab, die können alles gebrauchen" usw. usw.....
Wir montierten die Scheibenwischer ab, Felgen hatten wir eh nicht, und fuhren los.
Ab Grenze sahen wir dann auch tatsächlich etliche Autos ohne Scheibenwischer. "Aha" dachten wir "gut dass wir gewarnt wurden." Die Autobahn entpuppte sich zwar als breite Straße, aber mit Fußgängern, Eselskarren und Gegenverkehr.
Ab Zagreb ging es dann quer rüber zur Küste. Ich weiß nicht mehr genau, wieviel KM, aber es waren so ungefähr 200, die wir noch vor uns hatten. Wir schätzten; in spätestens drei Stunden sind wir da.
Da wir auf den überwiegend aus Schotterpisten bestehenden Straßen nur sehr langsam vorankamen, dauerte es erheblich länger.
Wir waren schon fünf Std. unterwegs, ich fuhr, mein Mann schlief, da wurden wir mal wieder von einem riesigen LKW (russische Bauart) überholt. Der Beifahrer hing halb aus dem Führerhaus und machte mir Zeichen, ich soll anhalten. Dann setzte der LKW sich vor uns, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als anzuhalten, und ich dachte, hier kommst du nicht mehr raus! Mein Mann schlief immer noch, ich wurde hysterisch, die beiden Fahrer kamen auf uns zu.
Endlich war mein Mann wach, kapierte allerdings gar nichts, weil er noch zu sehr benommen war. Einer der Fahrer machte meine Tür auf, bedeutete uns auszusteigen, und machte uns mit sehr viel Gestik auf den linken Hinterreifen aufmerksam.
Der war total platt! Vor lauter Schotter hatte ich das gar nicht gemerkt.
Dann hob schon der zweite Fahrer den Wagen an und der erste machte das Rad los. Wir konnten gar nicht so schnell das Reserverad lösen (welches ja beim R4 unter dem Kofferraum war) wie die Jungs den Platten runterhatten. Genau so schnell war das Reserverad drauf und die beiden wieder in ihrem Truck. Ich glaube, wir haben uns noch nicht mal bedankt.
Aber seit dem montieren wir keine Scheibenwischer mehr ab; und uns ist noch nie etwas unangenehmes passiert.
Egal, wo wir waren.
geändert: Ingelbach 26.08.2008 um 09:11 Uhr
Unser letzter Urlaub war einfach klasse.Man stelle sich vor,blauer Himmel, türkisfarbenes Meer und die Sonne die im Gesicht brennt.So war es leider nicht aber ganz ähnlich wir verbrachten unseren letzten Urlaub bei der Tante meiner Schwiegereltern, in Gräfenhainichen.Soweit keine Besondererheit,gäbe es da nicht Ferropolis,die Stadt aus Stahl, die grosse und kleine Jungs erfreut .Es war einfach gigantisch,diese Grösse.Als wären wir selbst Ameisen oder andere kleine Lebewesen.Die Jungs konnten nicht genug davon bekommen,mir allerdings war es bald zuviel.Die sengene Hitze von 35 Grad im Schatten,ach nein da war ja keiner.
Irgendwann wurde ich erlöst und wir grillten bis spät in die Nacht hinein.Der nächste morgen bekam genauso heiß wie der letzte aufgehört hat.Aber für heute war eine Kutschfahrt angesagt und wieder glänzten die Augen unseres Sohns als der Kutscher fragte ,ob er vorne sitzen möcht.Natürlich wollte er,was für eine Frage.Hat er tatsächlich eine andere Antwort erwartet.Da kennt er meinen Jungen aber schlecht.Aber diese Fahrt endete auch wieder viel zu schnell und ein ereignungsreiches Wochenende ging zuende.Schön war es trotzdem und es sind dieglänzenden Augen die wir immer wieder sehen, wenn wir an einer Kutsche vorbei gehen.
Hi, Zusammen,
das lustigste Urlaubserlebnis hatten wir, mein Mann lebte noch, in Kenia.
Mein Mann mochte damals die ganz scharfen "Fishermans", Ihr wisst schon: "sind sie zu scharf, bist du zu schwach". Er hatte die immer in einer kleinen Bonbondose bei sich.
Eines Tages legte er die auf dem Tisch unserer Terrasse im Hotel ab. Es gab dort eine ganze Horde frecher Meerkatzen, die alles klauten, was nich niet- und nagelfest war. Nun, unter diesen Affen war ein ganz mutiger, der holte sich besagte Bonbondose und bekam diese sogar auf. Er steckte sich ein Fishermans nach dem anderen ins Maul und wir haben uns kringelig über die Reaktion auf die scharfen Bonbons gelacht; denn immer, wenn er wieder eins ins Maul steckte, zog er hörbar die Luft ein, hat aber tapfer weitergefressen. Diesem Tier scheint es aber nicht geschadet zu haben, denn er kam uns jeden Urlaubstage wieder besuchen und bettelte uns um irgendwas Fressbares an, was natürlich von da an immer unter Verschluss hielten.
Liebe Grüße Annalenchen
geändert: Annalenchen 18.08.2008 um 09:14 Uhr
Ich war vor einigen jahren mit meinem Mann und unseren Kindern in Süd-Afrika.
Der Flug war lang und anstregend, der Urlaub dafür umso schöner.
Mein jüngerer Sohn war noch nicht mal 2 Jahre alt.Er hat es aber ganz gut gemeistert.
Wir haben sehr viel von dem atemberubenden Land gesehen und viel lustiges erlebt.
Wir machten eine Fahrt so ziemlich in der Wüste.Weit und breit kein Haus,kein Mensch gar nichts.Sprit war knapp, da wirds einem dann schon etwas mulmig.Zum Glück haben wir rechtzeitig eine Tankstelle gefunden.Im nahhinein konnten wir darüber lachen.
Dann fährt man auf normalen Sandwegen.Plötzlich mitten aud der Strasse ein Gatter.Muss man aussteigen, Gatter auf-Auto durch-Gatter zu.Fand ich aufregend, da man nie genau sagen konnte welche Tiere so unterwegs sind.
Möchten unbedingt noch mal dort hin in Urlaub.
Im Urlaub an der Nordsee auf einer kleinen, ruhigen Insel konnten wir uns gut erholen. Eine schöne, lange Zeit mit vielen Angeboten und Fahrten. Die haben wir gemacht und sind mit einer kleinen Inselfähre zum Abfahrtspunkt nach Norderney gefahren. Von dort ging es dann los bei gutem Wetter u. stürmischer See. Die Zeit auf Helgoland war sehr schön. Nach Stunden ging es dann zurück. Jedoch zum Hafen auf die kleine Urlaubsinsel kamen wir nicht. Es war kein Wasser in der Fahrrinne. So, nun war Geduld angesagt u. warten bis genug Tiefgang für die Inselfähre da war. Na toll, das hat ja nur bis 23 Uhr gedauert und wir kamen in stockfinsterer Nacht auf unserer Urlaubsinsel an. Trotz alledem, es war ein wunderschöner Tag.
geändert: Schimming 15.08.2008 um 15:45 Uhr
Andere Länder, andere Sitten, so auch auf der Karibik-Insel Martinique, eines der "départements d'outre-mer" Frankreichs. Eine Tagestour führte uns nach Saint-Marie, wo wir der bekannten Rum-Distillerie "Saint James" einen Besuch abstatteten. Dort war es auch möglich mit der fabrikeigenen Kleinlok eine Fahrt zum Bananen-Museum zu machen, quer durch die riesige Plantage. Die Abfahrt war für 15 Uhr vorgesehen. Um diese Uhrzeit hatten ein gutes Dutzend Touristen im Wagen 2 Platz genommen. Wagen 1 war, so der Zugbegleiter, für den Gemeinderat von Saint-Marie bestimmt, inklusive dem frisch gewählten Bürgermeister. Es war also für Wagen 1 eine Jungfernfahrt auf der an diesem Tag erstmals befahrenen Teilstrecke "von der Schranke bis zum Bananen-Museum". Doch vor dieser Premiere mussten sich die Lokalpolitiker erst einmal einer Rum-Probe an der langen Bar im Saint James Hauptgebäude stellen. Die Degustation einer ganzen Reihe von verschiedenen "rhum agricoles" steigerte nicht nur die Stimmung der städischen Beamten, sondern verzögerte die Abfahrt der Bimmelbahn erheblich. Die Geduld der wartenden Touristen wurde arg strapaziert, und auch der Zugbegleiter musste immer wieder beschwichtigende Worte finden. Immerhin degustierte man 20 Meter weiter auf hohem Niveau. Mittlerweile waren 45 Minuten vergangen. Die Stimmung in Wagen 2 war zunehmend gereizt. Jetzt erinnerte ich mich daran, dass sich in meinem Rucksack eine Trillerpfeife befand, die ich wohl vor dem Urlaub versäumt hatte zu Hause zu lassen. Mit dieser bewaffnet schlich ich mich neben die Ausgangstür des Hauptgebäudes. Zweimal kurz und einmal lang aus voller Backe, sowie ein "allez, allez, en route" mit kreolischen Einschlag übertönte die mittlerweile zur Hochform aufgelaufenen Gesellschaft. Und siehe da, es wirkte! Die Stadtverwaltung machte sich beschwingt auf den Weg zu Wagen 1. Mit 50 Minuten Verspätung konnte die Fahrt durch die Plantage beginnen. Andere Länder, andere Sitten!
Hallo Ihr Lieben
Noch taufrisch habe ich diese Begebenheit in Erinnerung.
Zusammen mit meinem Mann besuchten wir unsere Tochter und ihren Freund in Maine. Für mich war es der allererste Aufenthalt in Amerika.
Der Flug verlief gut und endlich in Boston gelandet, wurden wir von den beiden freudig begrüßt. Bestens gelaunt starteten wir nach einem kurzen Abendessen unseren Stadtbummel . Fröhlich und überwältigt von der großen Stadt schlenderten wir an diesem lauen Sommerabend durch die City.
Ganz ohne Eile fuhren die Autos auf den dreispurigen Strassen gemächlich an uns vorrüber. Es hupte immer wieder neben uns, freundliche Fahrer lächelten uns zu und ich winkte ebenfalls herzlich zurück. Als Touristen waren wir leicht an unseren Kameras zu erkennen. Ich empfand es einfach nur nett und spassig.
Meine Tochter, die schon längere Zeit hier lebt, nahm mich dann in den Arm und erklärte mir dann unter großem Lachen, dass dies alles Taxifahrer seien und auf sich aufmerksam machen.
Nichts desto Trotz; die Freundlichkeit und echte Herzlichkeit der Menschen in Maine war wärend unseres ganzen Urlaubes zu spüren. Nicht nur bei den Taxifahrern.
Als " Touri " unterwegs in Boston
geändert: jazmin 26.08.2008 um 15:49 Uhr