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Douglas Schmuck


» Ärztepfusch – haben Sie damit auch schon leidvolle Erfahrungen gemacht?

Bild von Redaktion

Ob der Hausarzt ein Medikament zu hoch dosiert oder der Zahnarzt einen falschen Zahn zieht: Behandlungsfehler kommen leider immer wieder vor. Wenn ein Arzt eine falsche Diagnose stellt, eine falsche Therapie vornimmt oder unzureichend über Risiken aufklärt, hat der Patient Anspruch auf Schadensersatz. Die Bedingung ist: Er muss den Fehler nachweisen.

 

 

Haben auch Sie schon einmal so etwas erlebt? Hier können Sie sich mit anderen über Ärztepfusch und die schlimmen Folgen austauschen!

  • Bild von Ronika

    Was verkörpern Ärzte für uns?! Wir vertrauen ihnen, man möchte sagen blind sogar. Verlassen uns auf ihr Wort und auf ihr Urteilungsvermögen. Denn sie haben mindestens 14 Semester studiert. Doch leider wurde mein lieber Mann, unser lieber Vater und Grossvater und wir eines besseren belehrt.  Alles begann mit einem "blöden" Zahn. 

    Ende September ´07:

    Mein Mann hatte schon seit ein paar Tagen Probleme mit einem der oberen Zähne und begab sich, voller Vertrauen an die Medizin, in Behandlung. Der Zahnarzt stelle eine Entzündung unter einem der oberen Zähne fest und zog  den betroffenen Zahn ca. 3 Tage später. Doch was er nicht tat, war ihm Antibiotikum zu verschreiben. In Folge der nicht verabreichung eines wirkungsvollen Antibiotikum verlief das Krankheitsbild anders als erwartet. 

    Einen Tag nach dem Zahnartzbesuch bekam mein Mann starke Kopfschmerzen, die zunächst ja nicht mit der Behandlung von dem Zahnarzt in Verbindung gebracht wurde.

    Am nächsten Tag wurden die Kopfschmerzen noch stärker, auch Fieber war nun Gegenstand des leidens meines Mannes. Wir entschieden Uns den ärztlichen Notdienst zu kontaktieren,der Auch vor Ort war. Ich denke in Zeiten der doch knappen budget von Kassenärzten war auch die gründliche Untersuchung meines Mannes nur oberflächlich. Es wurde eine Grippe diagnostiziert was mir schon sehr komisch vor kam, nun gut ich bin kein Arzt und vertraute natürlich diesem.

    Am nächsten Tag wurde der Zustand noch schlimmer, so das ich entschied nochmals einen ärtzlichen Notdienst zu rufen. Sicherlich fragen sich einige Leser warum mein Mann nicht zu einem Arzt während der Sprechzeiten gegangen ist, das ist einfach zu erklären aber auch ein unglücklicher Umstand der Situation, es war 2007 der 2 und 3 Oktober also Feiertag mit langen Wochenende. Nun war also der Artz vom Vortag wieder da, und diagnostizierte abermals eine Grippe, ich brauch ja wohl nicht zu erwähnen was in solchen fällen einem Patienten der in einer gesetzlichen Krankenkasse verschrieben wird. Für die Leser die es nicht wissen sei gesagt Paracetamol (vom billigsten Hersteller) ist die Wundewaffe der modernen Medizin.

    Auf anraten des behandelnen Artz  wurde Paracetamol  bis zu Erbrechen eingenommen, wobei ich auf andere Ursachen der Übelkeit schloss. 

    Auch der folgende Tag brachte keine Besserung des zustandes,was also den nächsten Bereitschaftsartz auf den Plan rief. Dieser Arzt kam also auch zu meinem Mann und begutachtete Ihn natürlich Fachmännisch,wobei es doch verwunderlich war das dieser Artztein Mann war  und einen Stempel und Namen einer Weiblichen Fachärztin für Geburtshilfe und Frauenheilkunde benutzte!!

    Hier war erneut eine Skepsis und Verwunderung in den Vordergrund getreten. Nun auch dieser wundersame Heiler diagnostizierte eine Grippe, folglich verschrieb er ,sie werden es nicht glauben das Wundermittel Parcetamol.

    Meinem Mann ging es auch nach diesem Artztbesuch schlechter, jetzt war er kaum noch ansprechbar was erneut einen Artz erfordete, Gott sei dank war kein Sprechtag mehr von Frauenärzten. 

    Der nun letzte Arzt in der ersten Kette dieser Odysee, war offensichtlich einer der sein Handwerk verstand und den ernst der Lage auch erkannte. Es wurde sofort ein Rettungswagen alamiert der meinen Mann in ein Klinikum verbrachte. Dieser Arzt stellte eine Hirnhautentzündung fest, und verabreichten zunächst intravenös Antibiotikum. 

    Der Zustand verbesserte sich aber in keinster Form, es wurde auf ein neurologisches Problem verwiesen und klar gemacht das mein Mann in dieser Klinik nicht weiter behandelt werden kann. Dies war auch völlig in Ordnung für mich, da es sich ja nur um eine kleine Kreisklinik handelte und die Ärzte auch klar gesagt haben das ihre möglichkeiten erschöpft sind.

    Nun wurde mein Mann dem es sichtlich noch schlechter ging in ein Klinikum  mit Neurologischer Einrichtung verlegt, wir hofften dass ihm nun endlich geholfen wird. Doch  allen guten Hoffnungen vorweg, es wurde jeden Tag unerträglicher für meinen Mann er konnte kaum noch sprechen, hören und war so gut wie nicht mehr bei Bewusstsein. Erst als ich den Arzt zu rede stellte wurde mir erläutert das etwas übersehen wurde, was allerdings der Wahrheit endsprach. Er kam nun endlich (nach Tagen) ins CT wo ein kleinhirnabzess festgestellt wurde.

    Mir wurde dann am Telefon mitgeteilt dass mein Mann auf die Neurointensiv verlegt werde und in der selben Nacht Not operiert werden musste.Auf meine Anfrage wann die op abgeschloßen sei, bekam ich die Antwort, ich sollte doch um 5 Uhr Morgens nach bem befinden meines Mannes fragen.Nach einer schlaflosen Nacht rief ich um 5 Uhr auf der Neurointensiv an ,um zu erfahren ob denn die op gut verlaufen sei. Ich bekam die Antwort die Op ist gut verlaufen und es sei alles in Ordnung und ich sollte in 20 Minuten noch mal nachfragen da mein Mann erst einmal versorgt werden müsste.

    Nach 20 Minuten der Schock mir wurde mitgeteilt dass es jetzt nicht geht da mein Mann starke Gehirnblutungen bekommen hat und er wieder auf dem Weg in dem Op wäre da es sein könnte das er verstirbt, ich war zu diesem Zeitpunkt fassungslos und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Als ich nach stunden fähig war nach zu denken rief ich in der Klinik an und sagte,sollte mein Mann versterben würde ich ihn in die Gerichtsmedizin bringen lassen.Nach drei stunden dann das Wunder, der Oberarzt der Neurologischen Station teilte mir mit dass es ihm leid tun würde aber mein Mann wäre doch am Abend vor der OP aus dem Bett gestürzt.

    Nun jetzt war mir klar warum mein Mann starke Hirnblutungen vorne rechts erlitten hatte, obwohl der Kleinhirnabzess sich im Hinterkopf befand.Nun begann der Leidensweg erst richtig.... Schlaganfälle,Lähmungen,bis hin zur dauerhaften künstlichen Beatmung und nartürlich auch ein Blasenkatheter durch die Bauchdecke, Ernährung und Flüssigkeit nur durch die Peg und schwerste Schluckstörungen, das Wachkoma nicht zu vergessen.

    Darüber hinaus musste mein Mann 24 std. betreut werden da er sehr oft aspirierte und es unvermeidbar war in wieder und wieder ins Krankenhaus einliefern zu lassen, es folgten Magenblutungen mit beginnender Anämie,Ich muss dazu sagen das mein Mann bis 4 Tage vor seinem Tod zu hause gepflegt wurde ,leider verstarb mein Mann am 17.03.09 an einer schweren Lungenentzündung mit Organversagen (für meinen Mann war der Tod eine Erlösung , eine Erlösung seines langen schweren Leidens. Und wie es immer so ist, will kein Arzt,keine Versicherung dafür gerade stehen.

  • Bild von schwan

    Ich kann Helga nur Recht geben! Ich bekam vor 9 Jahren ein Antibiotikum vom Hausarzt, wo meine Leberwerte innerhalb von 1 Woche um 1000 stiegen. Der Arzt wies mich sofort in eine Klinik ein, wo sich dann herausstellte, daß dieses Medikament nicht auf der Roten Liste stand, also ein Testpräparat war. Ich kann es bis heute nicht beweisen, habe lbenslänglich einen Leberschaden und werde deswegen noch als Alkoholikerin abgestempelt. Den Weißkitteln kommt man nicht bei! Habe genug Streß und Ärger hinter mir.

    Aber vielleicht kann mir jemand helfen, oder hat Ähnliches erlebt???!!

  • Bild von Lolly193

    Ich habe die Diagnose bei meinem Vater mit erlebt.Der Arzt sagte für uns: Es sei nur eine harmlose Lungenentzündung.

    3 Monate später war mein Vater tot.Es war leider Streukrebs.

  • Bild von monipe

    Bei meinem Mann, wurde meiner Meinung nach, auch bei der Vorsorge geschlammt. Seit 5 Jahren hat er eine schwere Herzinsuffizienz. Aussage des Arztes damals: So etwas entwickelt sich über Nacht!

    Hätte man die Symtome eher behandelt, wäre die Krankheit meines Mannes heute nicht so ausgeprägt.

    Wäre ich damals so informiert gewesen wie heute, hätte ich dem Arzt, bei den Symtomen die Diagnose sagen können!

     

    Was hätte eine Klage, sofern finanziell möglich gebracht, ich denke nichts. Seit dieser Zeit, verlasse ich mich nicht mehr nur auf die Aussage der Ärzte, sondern ich informiere mich auch selbst.In meinem Umfeld, werde ich zwar belächelt, aber so fühle ich mich sicherer.

  • Bild von Lolly193

    Ichhabe die Erfahrung bei meinem Vater gemacht.Der Arzt sagte für uns :Es seieine verschleppte Lungenentzündung.

    3 Monate später war er tot.es war leider Streukrebs.

  • Bild von Annalenchen

    Bei meinem Mann wurde vor 9 Jahren durch schlampige Vorsorgeuntersuchung der Prostatakrebs zu spät erkannt. Traurig

  • Bild von Helga 32

    Ich sollte 2002 in Görlitz ein künstliches Kniegelenk bekommen.

    Leider wurde es in falscher Achse  eingesetzt und ich hatte plötzlich ein X-Bein. Damit konnte ich nicht laufen. Ergebnis: genau 1 Jahr später wurde dieses Gelenk herausgenommen und ein Neues eingesetzt. Leider ist dabei viel Knochensubstanz verloren gegangen. Gleichzeitig hat man mir bei der gleichen OP einen Schneidezahn durch den Tubus so gelockert, daß er gezogen werden mußte. Da ich keine Rechtsschutzversicherung hatte, habe ich auch keine Klage eingereicht, denn meistens kostet es nur viel Geld und die "Götter in Weiss" bekommen fast immer  Recht.

  • Bild von muschi2468

    bei meinen mann hat man früher mal rechts links verwechselt am arm der linke war gebrochen der rechte in gips und ich war versuchskaninchen wegen medikamente einstellen bis das richtige gefunden wurde war eine tortur für mich vergangenes jahr


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