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Schmankerl-Rezepte und Biergarten-Juwele

» Genießen auf bayerische Art

2012 feiern die Bayern das 200. Jubiläum eines ihrer schönsten Brauchtümer, des Biergartens. Im Sommer gibt es für kaum einen Landesbewohner etwas Schöneres, als mit seiner mitgebrachten Brotzeit bei einer Maß Bier unter Schatten spendenden Kastanien im Biergarten zu sitzen. Viele Besucher Bayerns können sich nach einem Nachmittag im Biergarten dieser Ansicht nur anschließen. Welche traditionelle Brotzeit Sie mit in den Biergarten nehmen können und welche Biergärten Bayerns wirklich einen Besuch lohnen, erfahren Sie hier.

Leckere Brotzeit im Biergarten (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Biergarten-Besuch

Geselligkeit im Biergarten (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Der Biergarten hat in Bayern eine lange Tradition. Sie begann im 18. Jahrhundert als Brauer anfingen, Bier direkt bei ihren Lagerstätten zu verkaufen. Das Bier wurde in unterirdischen Gewölben aufbewahrt. Kastanienbäume über dem Kellergewölbe sorgten für die nötige Kühlung im Sommer. Der Schatten zog aber auch Menschen an, die sich an dem frisch gezapften Bier labten. Den Gastwirten fehlte nun plötzlich die Kundschaft, sodass es zu ständigem Zank zwischen Gastwirten und Brauern kam. 1812 brachte der königliche Erlass von Max I. Ruhe und Ordnung: Die Brauer durften von nun an von Juni bis September ihr Märzenbier ausschenken. Speisen und andere Getränken anzubieten, war ihnen jedoch nicht erlaubt. So bringen Biergartenbesucher bis heute ihre Brotzeit selbst mit und holen sich dazu ihr Bier.

Bayerische Spezialitäten zum Selbermachen

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Brotzeit im Biergarten

Im Biergarten mundet das Essen besonders gut (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Radi: Für Ihren Radi benötigen Sie eine Stange Rettich, den Sie in feine Scheiben hobeln. Die Scheiben leicht salzen, fertig. Wer möchte, kann den Radi mit etwas frischem Meerrettich verfeinern.

Kartoffelkäse: Für den Kartoffelkäse kochen Sie Kartoffeln und fügen fein geschnittene Zwiebeln hinzu. Anschließend kommt so viel Sauerrahm dazu, bis die Masse cremig und streichfähig wird. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Petersilie nach Geschmack abrunden!

Griebenschmalz: Diese bayerische Spezialität besteht aus Äpfeln, Zwiebeln, Speck und Majoran und wird am besten auf frischem Brot gegessen. Zum » Griebenschmalz-Rezept

Weißlacker: Der helle Käse ist nicht jedermanns Geschmack, aber für Käsefans Genuss pur. Er ist fast nur noch im Allgäu zu kaufen und wird mit einer Vinaigrette aus Essig, Öl und Zwiebeln gegessen. Bestellen können Sie einen Weißlacker z. B. hier: zum » Online-Shop

Obazda und Ziebeleskäs: Für den Obazdn benötigen Sie Camembert, Frischkäse, Butter und Kümmel. Der Ziebeleskäs kommt mit körnigem Frischkäse, Zwiebeln, Schnittlauch und ein wenig Sahne aus. Zu dem Rezept » Obazda und Ziebeleskäs

Kartoffelsalat: Gemüsebrühe, Essig, Öl und Zwiebeln machen den bayerischen Kartoffelsalat zu einem ganz besonderen Genuss! Zum » Kartoffelsalat-Rezept

Dazu:

Brezen: Frische Laugenbrezeln sind ein absolutes Muss für jede bayerische Brotzeit. Tipp: Am besten die Brezel bei einem kleinen Bäcker kaufen, dort schmecken sie meistens am besten.

Frisches Brot

Radieserl

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Schlagworte zu diesem Artikel: Ausflug bayern Biergarten Biertische Brezel Brotzeit Essen Kastanien Obazda Radieserl Schmankerl Heimat

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