18.September 2008
Spaniens sonniger Süden
» Andalusien und seine "Weißen Dörfer"
Andalusien liegt am südlichsten Zipfel Spaniens und ist für viele Urlauber ein beliebtes Reiseziel. Neben Städten wie Sevilla, Córdoba oder Granada ist der sonnige Süden Spaniens vor allem wegen seiner schneeweißen Dörfer bekannt. Hier finden Sie eine der schönsten Touren!
Typisches andalusisches Bergdorf: Wegen der starken Sonneneinstrahlung haben alle Häuser einen weißen Anstrich (Foto: romasieu/ » Pixelio)
Andalusien, im Süden von Spanien mit seiner Costa de la Luz ist ein beliebte Urlaubsregion. Sonne, Strand, Palmen und viel Kultur... (Foto: P. Günther)
Abseits der großen Städte findet man in Andalusien viele kleine und mittlere Ansiedlungen in den Provinzen Málaga und Cádiz. Typisch für diese Regionen sind die schneeweißen Bergdörfer. Oft sind sie wie Nester in die Bergumgebung eingefügt.
Die Häuserfassaden werden von den Bewohner immer wieder weiß gekalkt, weshalb sich der Name "pueblos blancos" (weiße Dörfer) verbreitet hat. Das einzige was von weiten ins Auge sticht sind die roten Ziegeldächer. Da die Häuser eng aneinander gebaut sind und nur durch schmale Gassen zu erreichen sind, bieten sie bei heißen Temperaturen erholsame Schattenplätze.
Arkaden in Vejer de la Frontera (Foto: Gines Collado/ Panoramio)
Bilderbuch-Beispiel. Eines der typischstes "Weißen Dörfer" ist die 12.000 Seelengemeinde Vejer de la Frontera im Westen der Provinz Cádiz.
Vejer de la Frontera ist nur eine halbe Autostunde von der an der Küste liegenden Stadt Cádiz entfernt. Für jeden Costa de la Luz-Reisenden ist das mittelalterliche Vejer ein Muss.
Schon 1978 galt es als "Schönstes Dorf Spaniens" und hat sich bis heute seine schön anmutende Schlichtheit bewahrt. Highlights sind die Arabische Burg, die Kirchen und das Kloster de las Monjas Recepcionistas.
Von der Kathedrale von Cádiz blickt man auf den Hafen (Foto: Viajero_spain/ Panoramio)
Von Arcos de la Frontera nach Ronda. Eine der schönsten Auto-Routen (etwa 165 km) durch die Bergregionen Andalusiens startet von Arcos de la Frontera nach Ronda. Je nachdem wie lange man sich jeweils in einzelnen Orten aufhalten mag, kann die Reise etwa 1 bis 3 Tage dauern.
Hier die Route mit Entfernung und Sehenswürdigkeiten:
Startpunkt der Route
Arcos de la Frontera - "Weißes Dorf" >
Espera (nach 16 km) - Kirche Santa María de Gracia >
Bornos (nach 25 km) - Schlossburg de los Rivera; Kirche Santo Domingo de Guzmán >
Villamartín (nach 34 km) - Kirchen San Francisco, de las Angustias und de las Virtudes >
Prado del Rey (nach 45 km) - Kirche Nuestra Señora del Carmen >
El Bosque (nach 52 km) - Tor zum Naturpark Sierra de Grazalema >
Ubrique (nach 67 km) - Kloster de Capuchinos (Kapuziner) >
Benaocaz (nach 73km) - barockes Rathaus, Renaissance-Kirche >
Villaluenga del Rosario (nach 78 km) - Kirche San Miguel, Stierkampfarena im Fels >
Grazalema (nach 90 km) - Zentrum des Naturpark Sierra de Grazalema, Textilmuseum Artesanía Textil >
Auf der Strecke nach Zahara: Paßhöhe Puerto de las Palomas (1357 m), Wanderwege zu "El Pinsapar" (Wald span. Tannen) und "la Garganta Verde" (Höhle)
Zahara de la Sierra (nach 105 km) - am Berghang gelegen, Kirche Santa María de la Mesa >
Algodonales (nach 112 km) - Olivenhaine der Sierra de Líjar, Barockkirche Santa Ana >
Olvera (nach 132 km) - guterhaltene arabische Festungsanlage >
Setenil de las Bodegas (nach 146 km) - Höhlenwohnungen im Fels, Festungsschloss, gotische Kirche de la Encarnación
Zielpunkt der Route:
Ronda (nach 165 km) - andalusisches Schmuckstück und Hauptstadt der Serranía de Ronda
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