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Auf der mexikanischen Halbinsel ist das ganze Jahr über Sommer

» Das Land der Maya: Yucatán

Rund zehn Stunden dauert der Flug in die Sonne Mexikos nach Yucatán. Doch für jede Minute in der Luft werden Sie nach Ihrer Ankunft reich belohnt: mit entspannten Stunden an tollen Karibik-Stränden oder mit ausgelassenen Fiestas, bei denen Sie mitfeiern dürfen. Ein weiterer Urlaubs-Höhepunkt sind Ausflüge zu den Tempeln der Maya.

Karibischer Strand bei Tulum (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Was für ein Glück, dass sich die Maya gründlich verkalkuliert haben! Oder dass man ihre Berechnungen bisher einfach nur falsch verstand. Denn inzwischen ist klar: Das von einem uralten Maya-Kalender für den 21. Dezember 2012 vorgesehene, angebliche Ende aller Zeit - oft als Weltuntergang gedeutet - fällt erst mal aus. Der neuerliche Fund eines anderen, noch älteren Kalenders in Mittelamerika weist nämlich darauf hin: Die Erde wird sich noch rund 7 000 Jahre munter weiter drehen - mindestens. Es bleibt also genügend Zeit, die fantastischen Tempel und Pyramiden des geheimnisvollen Volkes ohne Angst vor der Zukunft in aller Ruhe zu besichtigen.

Wie man heute weiß, waren die Maya nicht nur ein hochkultiviertes Volk, das den Lauf der Gestirne mit einer für uns noch heute verblüffenden Exaktheit vorausberechnen konnte, es hatte durchaus auch Sinn für die Schönheiten der Natur. So erbaute es auf zwölf Meter hohen Kalksteinklippen über einem weißen Traumstrand am Karibischen Meer die Stadt Tulum und nannte sie "Zama" - "Ort der Morgenröte". Vor etwa 700 Jahren gehörte dieser mit zu den größten Maya-Stätten und war auch zu jener Zeit noch bewohnt, als die Spanier das Land eroberten.

Sian Kaan

Unberührte Natur von Sian Ka'an (Foto: Hemera/Thinkstock)

Einsame Strände und eine großartige Natur

Urlauber, die von hier aus an der Küste weiter in den Süden fahren, kommen in eine andere Maya-Stadt mit einem Namen, der den engen Bezug dieses Volkes zur Astronomie verdeutlicht: nach Sian Ka'an. Das heißt der "Ort, wo der Himmel geboren wurde". In dieser Gegend, die heute ein Biosphären-Reservat und Weltnaturerbe der UNESCO ist, locken neben den zum Teil von Mangroven überwucherten Maya-Ruinen, seltene Vogelarten und vor allem fantastische, und fast immer einsame Strände.

Entspannter Badespaß unter Palmen und das Erleben einer längst vergangenen, eindrucksvollen Kultur: Das ist es, was einen Urlaub in Yucatán so reizvoll macht. Wie ein riesiger Schiffsbug schiebt sich diese mexikanische Halbinsel zwischen dem Golf von Mexiko und der Karibik weit ins türkisblaue Meer hinein.

Über 300 Sonnentage

Gerade mal 40 Jahre ist es her, dass der Tourismus hier Fuß zu fassen begann. Damals kamen die ersten wintermüden Urlauber zunächst aus den USA, später auch aus Europa in das verschlafene Fischernest Cancún mit seinen endlosen Stränden. Wer heute die Stadt besucht, kann fast nicht glauben, wie einmal alles anfing. Denn längst prägen Mega-Hotelanlagen, Vergnügungsparks und Edel-Discos die Ferienhochburg im Norden jener Region, die man inzwischen "Riviera Maya" nennt. Eine ähnlich rasante Karriere war auch dem etwa 70 Kilometer weiter südlich gelegenen Playa del Carmen beschert, das ebenfalls zum Inbegriff paradiesischer Strandfreuden unter der ewigen Sonne wurde.

Korallen

Im Garrafón Natural Reef Park kann man toll schnorcheln (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Abtauchen und eine Welt voller Farben bewundern

Selbst unter Wasser hört der Spaß nicht auf. Gerade mal eine halbe Stunde braucht ein Katamaran von der Küste bis zur "Isla Mujeres", der schmalen, nur acht Kilometer langen "Insel der Frauen". Auf der Fahrt dorthin kommt man in den Garrafón Natural Reef Park mit seinen farbschillernden Korallenriffen, die auch tauchunerfahrene Gäste wunderbar mit Schnorchel und Taucherbrille erkunden können.

Auch das Hinterland eignet sich für eine Entdeckungsreise. Knapp 160 Kilometer lang ist die Fahrt auf der gut ausgebauten "Carretera 180 D" bis in die bezaubernde, etwa 50 000 Einwohner zählende Kolonialstadt Valladolid. Vor ihren Toren liegt eine jener Höhlen, für die Yucatán berühmt ist und die man hier "Cenotes" nennt. Diese Tropfsteinhöhlen sind mit kristallklarem, warmem Wasser gefüllt, so dass Besucher ein herrliches Bad nehmen können.

Chichen Itza

Chichén Itzá: ein riesiges Highlight auf Yucatán (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Auch die größte Attraktion Yucatáns liegt ganz in der Nähe: die sagenhafte, schon wegen ihrer Größe atemberaubende Maya-Stadt Chichén Itzá.

Info:

In unserem Winter liegen die Temperaturen auf Yucatán bei ca. 28-29 Grad Celsius. Das Meer ist mit 25 Grad Celsius angenehm warm. Die Sonnenscheindauer liegt durchschnittlich bei 5-6 Stunden am Tag. Sie müssen nur mit wenigen Niederschlägen rechnen.

Bei TUI kann man eine Woche all-inclusive im Vier-Sterne-Hotel "Riu Yucatán", das in Puerto del Carmen liegt und im Stil einer Hazienda erbaut ist, ab 1 611 Euro einschließlich Flug buchen. Ein Angebot aus dem Programm von ITS: Eine Woche all-inclusive in dem direkt am Strand gelegenen Vier-Sterne-Hotel "Oasis Cancún" kostet mit Flug ab 1 592 Euro.

Weitere Informationen über Yucatán erhalten Sie vom mexikanischen Fremdenverkehrsamt, Tel. 00 800/11 11 22 66. Im Internet: » www.visitmexico.com.

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Schlagworte zu diesem Artikel: Chichén Itzá ferien Maya Mexiko Sonne Tempel Urlaub Yucatán Fernweh

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