» Anmelden
Startseite Logo Print



Rechtsirrtümer können teuer werden

» Vorsicht, Kostenfallen im Alltag!

Der schicke rote Mantel ist heruntergesetzt! Doch an der Kasse soll man plötzlich mehr bezahlen. Die Rabatt-Aktion für dieses Modell sei gestern abgelaufen. Geht das? Leider ja. Verbraucher haben oft weniger Rechte, als sie glauben. Damit Unwissen nicht teuer wird, gibt es hier einen Überblick.

Schnäppchen? Achtung, nicht zu früh freuen! Nicht immer sind Rabatte auch wirklich gültig (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Preis-Etikett
Es existiert zwar eine Preisangabeverordnung, der Vertrag kommt aber erst an der Kasse zustande. Das heißt: Es kann vorkommen, dass Deklarationen versehentlich falsch sind. Kunden haben keinen Anspruch auf Rabatte.
Extra-Tipp: Appellieren Sie an die Kulanz des Händlers, das klappt oft.

Lock-Angebote
Sie blättern im Werbeprospekt und entdecken ein supergünstiges Handy. Sie eilen gleich zum Discounter, doch das Schnäppchen gibt's nicht mehr. Das geht doch nicht, das ist verboten! Von wegen. Der Händler kauft eine Menge, die für mindestens zwei Tage reicht. Ist der Ansturm riesig, und die Ware ist nach ein paar Stunden vergriffen, hat man Pech. Also möglichst schnell zuschnappen.

Kleidung

Händler müssen Einkäufe nicht zurücknehmen (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Umtausch
Die neue Bluse gefällt Ihnen zu Hause nicht mehr? Viele glauben, sie könnten Eingekauftes grundsätzlich zurückgeben. Das ist falsch! Händler sind zur Rücknahme nicht verpflichtet. Lediglich bei Mängeln müssen sie für Reparatur oder Ersatz sorgen.
Extra-Tipp: Beim Kauf fragen, ob Sie die Ware später umtauschen dürfen. Auf der Quittung aber schriftlich bestätigen lassen.

Verträge
Ein weit verbreiteter Irrglaube: Man kann von jedem Kontrakt innerhalb von 14 Tagen problemlos zurücktreten. Leider gilt dies nur, wenn man im Internet, am Telefon oder im Versandhandel eingekauft hat. Beim normalen Einkauf im Geschäft aber steht man in der Pflicht.
Extra-Tipp: Versuchen Sie dennoch einfach Ihr Glück. Einige Händler sind relativ wohlwollend.

Wichtig! Auch mündlich geschlossene Verträge, z. B. bei Werbeanrufen von Firmen, sind gültig. Wer sich wehren will: schriftlich widerrufen, am besten per Einschreiben/Rückschein.

Miete
Die Wohnung ist teuer genug, jetzt soll der Vermieter für Reparaturen aufkommen? Nicht immer obliegt ihm die Instandhaltungspflicht. Steht etwa im Vertrag die sogenannte Kleinreparaturregelung, muss man pro Jahr bis 100 Euro selbst übernehmen.

Mehr Themen aus der » Rubrik Ratgeber

Schlagworte zu diesem Artikel: Etikett Kostenfallen Lock-Angebote Preis Rechtsirrtum Sale Schnäppchen Umtausch Verträge Geld & Recht

Login für Mitglieder

» Passwort vergessen?
» Mitglied werden



Anzeige


Gefällt Ihnen freizeitfreunde.de?


Freizeitfreunde und Verivox präsentieren


Anzeige


Spiele und Rätsel - Tolle Preise gewinnen!


Neue Diskussionen



Meist gelesen


Meist kommentiert


Die besten Bilder des Monats

  • Lilie

    Zipfelmütze
    01.09.14 09:33 h

  • Blume

    Zipfelmütze
    01.09.14 09:33 h

  • Apfelernte

    dickerchen
    01.09.14 05:59 h