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Rundfunkgebühr - für einige wird's teurer

» GEZ-Änderungen ab 2013

Wer hörbehindert ist, war bislang von der GEZ-Gebühr befreit. Doch die Abgabe für öffentlich-rechtliche Sender heißt ab 2013 Rundfunkbeitrag. Und dieser wird nach einem neuen System berechnet. Hier sind die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick.

Die Fernsehgebühren werden 2013 umgestellt (Foto: Kraig Scarbinsky/Digital Vision/Thinkstock)

Pauschale

Bisher zahlte man die GEZ-Gebühr pro empfangsbereitem Gerät (z. B. monatlich 17,98 Euro für den Fernseher, 5,99 Euro fürs Autoradio). Der 2013 eingeführte Rundfunkbeitrag wird nun pro Haushalt fällig - unabhängig davon, ob überhaupt TV oder Radio bereitstehen. Selbst wer auf Medien komplett verzichtet, muss trotzdem zahlen.

Kosten

Die Monatspauschale beträgt dafür künftig aber nur 17,98 Euro. Wer mehr als nur den Fernseher nutzt, also auch (Auto-) Radio oder Internet, hat unterm Strich eine kleinere Rechnung.

Ehepaar, das fernsieht

Der Beitrag gilt auch für unverheiratete Paare (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Wichtig!

Der Beitrag pro Haushalt gilt auch für unverheiratete Paare, Großeltern oder unverheiratete Kinder, die mit in der Familie wohnen, sowie Wohngemeinschaften. Sie müssen für die Geräte in ihrem Zimmer nicht mehr extra aufkommen. Melden Sie dies unbedingt rechtzeitig der GEZ.

Gebühren für Menschen mit Handicap

Für Hörgeschädigte, Seheingeschränkte und Menschen, die zu 80 Prozent behindert sind, endet ab 2013 die Beitragsfreiheit. Sie müssen einen ermäßigten Monatsbetrag in Höhe von 5,99 Euro entrichten.

Gebühren für die Zweitwohnung

Sie haben noch eine weitere Bleibe neben dem Hauptwohnsitz? Dann wird es teurer. Denn für diese wird ebenfalls die volle Pauschale verlangt. Bislang musste man nur zahlen, wenn dort ein empfangsbereites Gerät war.

Wer weiterhin von den GEZ-Gebühren befreit ist

Taubblinde und Empfänger von Blindenhilfe können sich weiterhin von der neuen Rundfunkgebühr befreien lassen. Das gilt übrigens auch für Bezieher von Hartz IV, Sozialgeld, Grundsicherung im Alter oder Pflegehilfe, BAföG-Empfänger sowie viele Geringverdiener.

Formulare für die Gebührenbefreiung

Die Anträge auf Gebührenbefreiung gibt es ab sofort bei den Ämtern der Gemeinden und Städte sowie ab Ende November online im Internet unter » www.rundfunkbeitrag.de.

Weitere Informationen finden Sie bei » www.gez.de, oder stellen Sie Ihre Fragen schriftlich an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ), in 50656 Köln.

Mehr Themen aus der » Rubrik Ratgeber

Schlagworte zu diesem Artikel: Fernseh-Gebühren Radio-Gebühren Rundfunkbeitrag Rundfunkgebühren ___ Geld & Recht

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