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Wichtige Infos und Tipps

» Fasten - Frühjahrsputz für Körper und Seele

Von Aschermittwoch bis Ostern ist Fastenzeit. Eine Zeit, in der sich nicht mehr nur Gläubige in Verzicht üben, sondern auch immer mehr Wellness-Fans. Denn Fasten steht für Gesundheit, Entschlackung und Regeneration – eine Art Frühjahrsputz für Körper und Seele.

Fasten bewirkt körperliches und geistiges Wohlbefinden (Foto: Nestlé)

Giftstoffe werden ausgeschwemmt, überflüssige Kilos schwinden – und ist das erste Tief der Tage ohne Pasta, Schokolade und Wein erst einmal überstanden, belohnt sich der Körper mit einer angekurbelten Serotonin-Produktion – dem berühmten „Fasten-High“. Oft bessern sich sogar ernährungsbedingte Krankheiten und Allergien.

Nur „nichts essen“ reicht nicht

Eine richtige Vor- und Nachbereitung sind ebenso wichtig, wie das Bedenken von Problematiken wie Nährstoffmangel (im Zweifel Vitaminzusatzpräparate nehmen) oder Muskelabbau (zusätzlich Eiweiß zuführen) – und nicht zuletzt die Darmreinigung.

Zeit nehmen für die Fastenkur

Beim » Heilfasten geht es nicht darum, sich tagelang nur von Tee und Suppe zu ernähren. Auch die Darmentleerung ist ein wichtiges Ziel. Schließlich sollen Schlacken und Giftstoffe abgebaut werden. Eventuelle Stoffwechsel-Endprodukte im Haupt-Immun-Organ Darm sind da eher hinderlich. Am besten ist es, wenn Sie sich Urlaub nehmen, um das Fasten ganz bewusst zu erleben.

Ein guter Begleiter in einer Fastenkur: Kräutertee (Foto: Cilia)

Was passiert beim Fasten?

Der Körper schaltet auf Sparflamme: Der Blutdruck sinkt, Kreislauf und Herz werden entlastet, der Körper entwässert und Eiweiß- sowie Fettreserven des Körpers allmählich aufgelöst. Bei diesen Stoffwechselvorgängen bilden sich Ketonkörper wie Azeton – erkennbar an Mund - und Körpergeruch. Experten empfehlen Heilerde als Gegenmaßnahme.

Wichtig: Ohne ärztliche Betreuung sollten Sie nicht länger als eine Woche hungern! Denn mehrwöchiges Fasten kann den Herzmuskel angreifen. Ganz die Finger davon lassen, sollten Patienten mit Kachexie, Anorexia nervosa und Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Unterschiedliche Fasten-Formen:
Das klassische Heilfasten entwickelte der deutsche Arzt Dr. Otto Buchinger (1878–1966). Erlaubt sind Obstsäfte, Honig, Wasser und Gemüsebrühe (mindestens 3 Liter pro Tag), viel Bewegung und alles, was dem Stressabbau dient. Dazu kommen jeden zweiten Tag Darmreinigungen mit Glaubersalz und Einläufen. Anschließend gibt es Entlastungstage (Obst- oder Reistage), danach vollwertige Ernährung.
Bei der F.X.-Mayr-Kur – nach dem österreichischen Arzt Dr. F.X. Mayr – liegt die Priorität auf der Darmreinigung und Bauchmassagen. Erste Stufe: 3-4 Tage Kräutertee mit Honig, Zitronensaft und Mineralwasser. Zweite Stufe: Milch-Semmel-Diät, bei der altbackene Semmeln mit Milch nach Vorschrift gekaut werden müssen.
Molke-Fasten: 1–1,5 Liter Kur-Molke über den Tag verteilt trinken (eine mit Eiweiß und Kohlenhydraten angereicherte Molke) dazu Kräuter- und Früchtetees.
Fasten light: Wem der komplette Verzicht auf Bissfestes zu schwer fällt, kann sich im Mini-Fasten versuchen. Und so geht’s: Sie versuchen, von Aschermittwoch bis Ostern auf jedes ihrer sonst unverzichtbar erscheinenden Genussgifte zu verzichten. Heißt: Alkohol, Nikotin und Koffein weglassen. Auch eine gute Idee: Verkneifen Sie sich Schokoriegel, Chips und Gummibärchen.

Schlagworte zu diesem Artikel: Abnehmen Fasten Fastenkur Gesundheit Molkekur Wohlbefinden Wellness & Beauty

  • Bild von Moana01

    Also ich schwöre ja auf die FX Mayr-Kur.

    Für mich war sie sehr erfolgreich, weil ich nicht nur mein Gewicht reduzieren wollte, sondern auch etwas für meine Gesundheit tun.

    Das schöne an der Mayr-Kur war, dass ich mich ganzheiltich aufgehoben fühlte. Es geht eben nicht nur darum nur Kalorien zu zählen, sondern in erster Linie um die Säuberung des gesamten Magen- und Darmbereiches. Hierzu kommen verschiedene Dinge zum Einsatz. Für mich sehr angenehm fand ich die Bauchmassagen. Hier wurde mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen der Bauch sanft behandelt. Meine Therapeutin erklärte mir, dies diene dazu den Lymphfluss in Gang zu setzen und so die Schlacken aus dem Bereich zu entfernen. Ausserdem stimuliere dies den Darm zur Tätigkeit und verbessert die Taille .

    Sehr gut fand ich auch die Kauschule. Hierzu braucht es dann die bekannte Milch und Semmel. Allerdings nahmen wir keine Milch, sondern Tee. Viele Menschen vertragen anscheinend keine Milch. Das mit dem Kauen fällt einem zu Anfag doch recht schwer. Man will immer gleich schlucken.

    Gute Informationen über die Mayr-Kur gibt es hier:

    http://www.fx-mayr-kur-bodensee.de

    Meine Kur wurde noch von einem forcierten Bewegungsprogramm unterstützt. Ich wollte dies so! Ich machte sonst nur unter Zwang Sport, im Rahmen der Kur aber fand ich Gefallen daran, so dass ich seither beinahe täglich sportlich unterwegs bin.

    Ich kann nur Gutes über die Mayr-Kur sagen.

    Habe mir fest vorgenommen diese alle 2 bis 3 Jahre zu wiederholen.

     

    Grüße an alle

  • Bild von muschi2468

    fasten tue ich zwar nicht entgifte meinen körper zweimal im jahr mit chlorella alge und brennessel und anderen guten kräutern in kapselform 2.am tag für 2 monate frühjahr und herbst verkehrt machen kann man dabei nichts

  • Bild von sille777

    ich glaub man sollte es doch eher im urlaub wagen , eine fastenkur zu starten, der kreislauf könnte doch in mitleidenschafft gezogen werden, ich kann mir das für mich nicht so gut vorstellen, ich esse gerne und nasche auch viel...ich glaube bei mir wären probleme vorprogrammiert. probieren geht bekanntlich vor dem studieren..mal schauen beim nächsten urlaub

  • Bild von Vasanti

    Eine weitere Fasten- bzw. Entschlackungskur, die vor allem für ein Fasten im aktiven Alltag oder für sportliche Menschen sehr gut funktioniert, weil sie Nerven und Muskeln mit einem gewissen Maß an "guten" Kohlenhydraten versorgt, ist eine Trinkfastenkur nach Stanley Burroughs, mit einem Drink aus frischer Zitrone, etwas Cayenne und einer Mischung aus Ahorn- und Palmsirup (Neera). Klingt exotisch, aber viele, die es mal versucht haben, empfehlen diese Fastenvariante begeistert weiter, mich eingeschlossen. Der Baumsirup liefert wichtige Kohlenhydrate und Mineralstoffe, die es leichter machen, die Fastentage durchzustehen, und die basische Wirkung der Zitrone im Gewebe ist ja bekannt, ebenso wie die anregende Wirkung von Cayenne auf den Stoffwechsel. Geschmacklich ist das Ganze auch sehr angenehm. Bei "echtem" Fasten für gesunde Menschen wird auf die Zufuhr von Eiweiß ganz bewusst verzichtet, um dem Körper Gelegenheit zu geben, Eiweißablagerungen und defektes Zell-Eiweiß auszuscheiden, bevor man nach dem Fasten evtl. mit hochwertigem Eweiß oder Aminosäuren den Zell- und Muskelaufbau unterstützen kann.
    Eine Läuferfreundin von mir ist übrigens während dieser Kur täglich weiter ihre 10 km gejoggt, andere arbeiten dabei ganz normal weiter.

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