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So finden Sie das richtige Fitnessstudio

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Nach all den üppigen Festessen und Faschingsschlemmereien heißt es beim Blick auf die Waage bei vielen jetzt: Runter mit den Pfunden! Ein Fitnessstudio erscheint dazu ideal. Unter kompetenter Anleitung rückt man auf modernen Geräten dem Übergewicht zu Leibe. Doch wie finden Sie ein gutes Fitnessstudio?

In der Gruppe zu trainieren macht vielen deutlich mehr Spaß als alleine zu Hause Sportübungen zu machen (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Der erste Eindruck
Man kann für unter 20 Euro im Monat trainieren oder für fast 100. Aber der Preis sollte nur ein Entscheidungskriterium unter vielen sein. Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck: Ist das Studio günstig gelegen? Werden Sie beim Eintreten freundlich begrüßt, zeigt Ihnen ein kompetenter Ansprechpartner das Studio? Sind Trainingsräume, Umkleiden und Sanitäranlagen sauber? Sind die Geräte in einem guten Zustand? Wie sieht der Sauna- und Wellnessbereich aus?

Erkundigen Sie sich nach den Qualifikationen der Mitarbeiter. Arbeiten dort Diplom-Sportlehrer oder Physiotherapeuten? Oder haben die "Fachkäfte" ihre Lizenzen in Wochenendkursen erworben? Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie darauf achten, dass der Trainer über eine entsprechende Zusatzqualifikation verfügt, z. B. Rückenschulung, Koronar- oder anderen Rehasport.

Besuchen Sie das Studio einmal zu den üblichen Stoßzeiten, also werktags zwischen 17 und 20 Uhr. Dann zeigt sich, ob die Zahl der Geräte (und der Parkplätze) ausreichend bemessen ist.

Beratung im Fitnessstudio

Beratung im Fitnessstudio (Foto: Wavebreak Media/Thinkstock)

Achten Sie auf kundenfreundliche Öffnungszeiten: Das Studio sollte mindestens täglich von 8-20 Uhr geöffnet sein. Bistrobereich, Saunen und Solarien sowie Massageangebote gehören zu einem hochwertigen Fitnessstudio dazu. Viele bieten mittlerweile auch eine Kinderbetreuung an.

Vor dem Vertrag:
Bevor Sie sich für ein Studio entscheiden, absolvieren Sie ein kostenloses Probetraining mit Beratung. Dabei sollten Sie auf folgende Punkte achten: Vor Trainingsbeginn muss ein medizinischer Check stehen, um eventuelle Gelenk- und Rückenschäden oder ähnliche gesundheitliche Einschränkungen zu klären. Werden Sie nach Bedürfnissen und Traininingszielen und Beschwerden befragt? Werden Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft praktisch getestet? Und werden diese Tests regelmäßig wiederholt? Wird ein individueller Trainingsplan erstellt? Werden Ihnen die Übungen genau erklärt, Fragen kompetent und verständlich beantwortet und Fehler umgehend korrigiert? Wird auf Überanstrengung und Verletzungsgefahren hingewiesen? Gute Studios bieten außerdem spezielle Kurse zu Herz- und Kreislauf- und Rückentraining sowie Entspannung (etwa Yoga) an.

Vertrag beim Fitnessstudio

Bevor Sie unterschreiben, sollten Sie immer ganz genau das Kleingedruckte lesen (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Augen auf beim Kleingedruckten!
Der Vertrag muss verständlich formuliert sein und sollte den Trainierenden nicht länger als zwölf Monate binden. Danach ist eine sechsmonatige Vertragslaufzeit üblich, je flexibler, desto besser. Gute Studios zeigen sich kulant und setzen den Vertrag und damit auch die Zahlungen bei längerer Krankheit etc. aus. Ein qualitativ hochwertiges Fitnessstudio kostet etwa zwischen 40 und 80 Euro monatlich. Für höhere Beiträge muss auch ein entsprechender Luxus geboten werden. Viele Studios locken Neukunden mit lukrativen Geld- oder Sachprämien. Manche Krankenkassen beteiligen sich an den Beiträgen. Nachfragen lohnt sich!

Und wie komme ich da wieder raus?
Ein Fitnessvertrag kann während der Grundlaufzeit nicht einfach so gekündigt werden. Der Monatsbeitrag wird in der Regel auch fällig, wenn man nicht trainiert. Eine Kündigung ist außerhalb der regulären Fristen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Das kann eine Schwangerschaft oder eine Erkrankung sein, die ein weiteres Training unmöglich macht. Das Studio darf in diesen Fällen ein ärztliches (kein amtsärztliches!) Attest verlangen. Der Arzt braucht jedoch nur die dauerhafte Sportunfähigkeit zu attestieren - konkrete Angaben zur Erkrankung muss er nicht machen. Zieht das Studio um, dürfen Sie kündigen. Wenn Sie selbst umziehen, besteht laut BGH kein sofortiges Kündigungsrecht.

KURZ-INFO zu Getränken
Sportstudios dürfen ihren Mitgliedern nicht grundsätzlich verbieten, eigene Getränke mitzubringen. Zulässig sind solche Klauseln allerdings, wenn Getränke zu moderaten (handelsüblichen) Preisen angeboten werden (keine Gastronomiepreise). Getränkeverbote aus Sicherheitsgründen, z. B. eines, das die Mitnahme von Glasflaschen untersagt, sind hingegen zulässig.

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Schlagworte zu diesem Artikel: Fitnessstudio Kündigung Sport Sportgeräte Studio Vertrag Wellness & Beauty

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