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Das sollten Sie wissen

» Wie gefährlich ist ein Aneurysma im Bauch?

Ein Aorten-Aneurysma, eine krankhafte Erweiterung der Bauch-Schlagader, ist eine Zeitbombe. Platzt es, besteht Lebensgefahr! Neun von zehn Patienten sterben daran. Experten raten daher bei gefährdeten Personen zu Kontrollen. Denn das Aneurysma-Risiko ist erblich. Ultraschall-Untersuchungen helfen das Aneurysma aufzuspüren. Um die Bedrohung zu bannen, muss man rechtzeitig operieren. Alle Infos zu Aneurysma hier.

Bauch-Ultraschall kann Aneurysmen sichtbar machen und so Leben retten (Foto: Bayer Healthcare)

Ursache. Schuld an einem Aneurysma ist ein über längere Zeit bestehender erhöhter Blutdruck. Er kann die Wände der Hauptschlagader, der Aorta, überdehnen. Es bildet sich eine Art Beule, die weiter wächst. Mediziner sprechen von einem abdominellen Aorten-Aneurysma (AAA). Ein weiterer Risikofaktor ist Arteriosklerose, also eine Verkalkung der Adern, dazu kommt Rauchen. Rund 20 Prozent der Aneurysma-Fälle treten nach Angaben von Prof. Hans-Henning Eckstein von der Technischen Universität München familiär gehäuft auf, sind also erblich bedingt. Die Gefäß-Aussackung ist bei Männern häufiger als bei Frauen, etwa fünf Prozent der Männer über 65 sind betroffen.

Symptome. Lange Zeit spüren die Betroffenen nichts von der Gefahr, ein Aneurysma wird oft zufällig bei anderen Untersuchungen entdeckt. Wird ein Aneurysma jedoch größer, steigt die Gefahr, dass es platzt und der Patient verblutet. Dies äußert sich durch schlagartig einschießende Bauch- oder Rückenschmerzen.

Kontrolle. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßmedizin fordert, Ultraschall-Kontrollen bei Risikogruppen einzuführen. Dabei erkennt man auch, wie groß ein bestehendes Aneurysma ist. Ab einem Durchmesser von fünf Zentimetern bei Männern und vier Zentimetern bei Frauen steigt die Gefahr, dass das Aneurysma platzt oder zerreisst. Das kann lebensbedrohlich sein.

Risikogruppen. Untersucht werden sollten nach Meinung der Experten alle Personen ab 65, die geraucht haben oder rauchen und bei denen bereits eine Arteriosklerose festgestellt wurde, sowie Menschen, in deren Familie bereits ein AAA (abdominelles Aorten-Aneurysma) aufgetreten ist.

Therapie. Wird ein großes oder schnell wachsendes Aneurysma gefunden, rät der Arzt zu einem chirurgischen Eingriff. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: eine offene OP, bei der eine Gefäßprothese eingenäht wird. Hilfe bei einem Aneurysma bringt ein neuer, schonender Eingriff, die endovaskuläre Aneurysma-Reparatur (EVAR): In der Leistengegend werden zwei kleine Schnitte gesetzt und zwei Katheter in die Arterien eingeführt. Mit deren Hilfe wird ein Stent in die Aorta vorgeschoben, der sich selbst entfaltet und das Aneurysma abdichtet. Im Gegensatz zu einer offenen OP muss der Patient nur fünf Tage in der Klinik bleiben (die Krankenkasse zahlt den Eingriff).

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Schlagworte zu diesem Artikel: Aneurysma Aortenblutung Bauch Gerinsel Koma Ultraschall Untersuchung Gesundheit

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