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Bestimmte Medikamente können für Senioren gefährlich sein

» Downloaden Sie die Priscus-Liste der Medikamenten-Wirkstoffe

Hier Priscus-Liste als Dowload! Die Entscheidung, welches Medikament für Sie geeignet ist, muss Ihr Arzt treffen. Doch Sie können sich hier vorinformieren, welche von den 83 Medikamenten-Wirkstoffen der Priscus-Liste für Sie gefährlich sein können. Downloaden Sie sich hier die aktuelle Priscus-Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen der Universität Witten-Herdecke.

Senioren müssen oft mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen, doch Vorsicht vor etwaiigen Neben- und Wechselwirkungen (Foto: MEV)

Gerade Senioren, die von unterschiedlichen Schmerzen und Krankheiten geplagt werden, müssen oft zehn und mehr Medikamente einnehmen. Das kann Folgen haben. Zum einen können verschiedene Medikamenten-Wirkstoffe unerwünschte Wechselwirkungen hervorrufen, wenn Medikamente zusammen eingenommen werden.

Dazu kommt, dass der Stoffwechsel von Senioren verlangsamt oder verändert abäuft, was ebenfalls zu Schwierigkeiten führen kann. So kann es passieren, dass sich die Wirkung bei einem Medikament verstärkt, bei einem anderen Medikament dagegen abschwächt, oder es treten in verstärktem Maße Nebenwirkungen auf. Die aktuelle Priscus-Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen der Universität Witten/ Herdecke gibt darüber Aufschluss.

Die Priscus-Liste enthält 83 Medikamenten-Wirkstoffe, die für Senioren nicht geeignet sind oder deren Medikamenten-Dosis angepasst werden muss. Dazu enthält die Priscus-Liste Vorschläge zu besser verträglichen Mitteln sowie weitere nützliche Empfehlungen.


Medikamenten-Wirkstoff-Beispiele aus der Priscus-Liste

Antibiotika: Nitrofurantoin
Bedenken: bei Langzeitgebrauch wird die Leber geschädigt und Lungenfunktin beeinträchtigt
Alternativen (laut Priscus-Liste): andere Antibiotika wie z.B. Cephalosporine, Cotrimoxazol, Trimethoprim

Antidepressiva: Amitriptylin, Doxepin
Bedenken: Mundtrockenheit, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen, Benommenheit, erhöhtes Sturzrisiko
Alternativen (laut Priscus-Liste): Citalopram, Escitalopram, Sertralin

Blasenschwäche: Oxybutynin, Tolterodin, Solifenacin
Bedenken: Mundtrockenheit, Verstopfung, Veränderung der Herzfunktion
Alternativen (laut Priscus-Liste): Trospium und nicht-medikamentöse Therapien mit Beckenboden-Training

Gegen Übelkeit: Dimenhydrinat
Bedenken wie bei Anticholinergika (gegen Blasenschwäche)
Alternativen (laut Priscus-Liste): Domperidon, Metoclopramid

Gegen Herzrhythmusstörungen: Chinidin (vor allem zusammen mit Verapamil genommen)
Bedenken: Störungen im zentralen Nervensystem, erhöhtes Sterberisiko
Alternativen (laut Priscus-Liste): Betablocker, Verapamil, Diltiazem, Amiodaron, Implantation eines Defibrillators

Gerinnungshemmer: Ticlopidin
Bedenken: Blutbild-Veränderungen
Alternativen (laut Priscus-Liste): ASS, Clopidogrel

Herz-Kreislauf-Mittel: Nifedipin
Bedenken: in kurzwirksamer Form erhöht sich das Herzinfarkt-Risiko
Alternativen (laut Priscus-Liste): ACE-Hemmer, Betablocker

Muskelentspannende Mittel: Baclofen, Tetrazepam
Bedenken: können Vergesslichkeit, Verwirrtheit und Stürze hervorrufen
Alternativen (laut Priscus-Liste): Tolperison, Tizanidin

Schlaf- und Beruhigungsmittel: Langwirksame Benzodiazepine wie Chlordiazepoxid, Diazepam, Flurazepam
Bedenken: können die Sturzgefahr erhöhen, weil sie die Muskeln entspannen, außerdem sind Unruhe, Reizbarkeit oder Halluzinationen möglich
Alternativen (laut Priscus-Liste): kurz wirksame Benzodiazepine, Opipramol, niederpotente Neuroleptika (z.B. Melperon, Pipamperon)

Opioid-Schmerzmittel: Pethidin
Bedenken: erhöhtes Risiko für Benommenheit und Stürze
Alternativen (laut Priscus-Liste): Paracetamol, andere Opioide

Schmerzmittel: Indometacin, Ketoprofen
Bedenken: hohes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich, Störungen im zentralen Nervensystem
Alternativen (laut Priscus-Liste): Paracetamol, schwach wirksame Opioide (z.B. Tramadol, Codein

Aktuelle Priscus-Liste über Medikamente, deren Inhaltsstoffe und möglichen Nebenwirkungen
» Downloaden Sie sich hier die komplette, aktuelle Priscus-Liste (2011) von 'priscus.net' potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen der Universität Witten/ Herdecke

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