» Anmelden
Startseite Logo Print



Testen Sie eBalance.de – das individuelle Konzept zum Abnehmen



Verbesserte Therapie

» Atemmaske stoppt das Schnarchen

Dass die Atmung bei Schnarchern während des Schlafs mitunter aussetzt, ist ganz normal. Wenn sich diese Unterbrechungen jedoch stark häufen, stören sie den Schlaf tiefgreifend und können den Betroffenen auf Dauer ernstlich krank machen. Eine Atemmaske schafft Abhilfe.

Wenn der Partner schnarcht, ist an Schlaf nicht zu denken (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Länger als zehn Sekunden
Atemaussetzer, die häufiger als fünfmal pro Stunde auftreten und länger als zehn Sekunden andauern, sind typisch für das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom (SAS). In Deutschland leiden rund eine Million Menschen daran - und ihre Bettnachbarn gleich mit, denn in der Regel schnarchen die Betroffenen auch lautstark.

Ehepaar Schnarcher

Die Atemaussetzer lassen nicht nur den Schnarcher aufwachen, sondern auch den Partner (Foto: Stockbyte/Thinkstock)

Ursache
Zur Schlaf-Apnoe kommt es, wenn die Muskeln im Rachen so stark erschlaffen, dass sie nach unten rutschen und die Atemwege verschließen. Flattert das Gewebe im Atemstrom, werden die Schnarch-Geräusche erzeugt; ist die Luftröhre kurzzeitig komplett verschlossen, stockt dem Betroffenen der Atem. Der Körper reagiert darauf mit einer Art Alarmfunktion: Weil er vorübergehend nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, schüttet er Stresshormone aus, die den Betroffenen kurz aufwachen lassen und die Atmung - oft mit einem explosionsartigem Schnarchen - wieder anregen.

Folgen
Auch wenn die Patienten das kurze Wachwerden in den meisten Fällen nicht bewusst wahrnehmen, leidet der Körper. Erste deutliche Anzeichen sind Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche, weshalb Menschen mit SAS überdurchschnittlich häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Unbehandelt erhöht die Schlaf-Apnoe zudem das Risiko für Bluthochdruck, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich, erklärt Prof. Heinrich Becker, Schlafmediziner an der Asklepios-Klinik in Barmbek.

Mann mit Atemmaske

Die Atemmaske schafft Abhilfe (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Therapie
Haben Hausarzt und Schlafmediziner die Diagnose SAS gestellt, verordnet man dem Patienten meist eine Überdruck- oder CPAP-Therapie. Dabei steht ein Gerät am Bett, das über einen Schlauch mit einer Atemmaske verbunden ist. Diese trägt der Schnarcher über Nacht. Das System erzeugt mit Hilfe eines geräuscharmen Gebläses einen leichten Überdruck, der dafür sorgt, dass die Atemwege offen bleiben.

Neuerungen
Inzwischen sind die Geräte relativ klein und leise. Auch die Technik wurde verbessert. Dank spezieller Sensoren kann der Apparat schnell auf die Atembedürfnisse des jeweiligen Patienten reagieren und den Druck ständig individuell anpassen. Man nennt dies adaptive Stabilisierung. Und schließlich wird die Atemluft im Gerät befeuchtet und angewärmt, sodass es seltener zu einer Austrocknung des Rachens und damit verbunden zu einer erhöhten Infektgefahr kommt.

Mehr Themen aus der » Rubrik Gesundheit

Schlagworte zu diesem Artikel: Atemaussetzer Atemmaske Schlaf Schnarchen Therapie Gesundheit

  • Bild von burner

    Also wer sich dann noch etwas mehr über das Thema Schnarchen informieren möchte, kann das hier auf http://www.snoremender.de tun.

    Diese dortigen Infos sind auch bei einer Schlafapnoe hilfreich.

Login für Mitglieder

» Passwort vergessen?
» Mitglied werden



Anzeige


Anzeige


Gefällt Ihnen freizeitfreunde.de?


Spiele und Rätsel


Neue Diskussionen


Mitglieder Online

  • Bild von wb803893
    wb803893
     
  • Bild von Funke2014
    Funke2014
    Köln
  • Bild von Sereina 1
    Sereina 1
     

Meist gelesen


Meist kommentiert


Die besten Bilder des Monats