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Gefahr: Stimmbandnerv wird verletzt

» Schilddrüsen-OP jetzt sicherer

Operationen an der Schilddrüse zählen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen in deutschen Kliniken. Eine begleitende Technik kann sie jetzt noch sicherer machen.

Die Schilddrüse wird abgetastet (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Die Schilddrüse macht vielen Menschen zu schaffen. Bei manchen behindert ein Kropf das Schlucken, andere plagt eine Überfunktion, die nicht auf Medikamente anspricht, wieder andere haben verdächtige Knoten in dem kleinen schmetterlingsförmigen Organ.

Schilddrüsen-Unterschung

Eine Ärztin untersucht die Schilddrüse per Ultraschall (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Wenn Voruntersuchungen wie die Szintigrafie ein solches Ergebnis bringen, rät der Arzt, die Schilddrüse teilweise oder vollständig zu entfernen. Der Eingriff im unteren Bereich des Halses erfordert einen zwei bis acht Zentimeter langen Schnitt, kann mitunter aber minimalinvasiv, also über eine kleinere Öffnung operiert werden. Er hinterlässt eine Narbe am Hals.

Doch die Operation ist nicht ganz einfach: Einige Nerven verlaufen dicht an dem Organ. Weil sie in Struktur und Farbe dem Bindegewebe und den kleinen Blutgefäßen ähneln, kann der Operateur sie damit verwechseln. Zudem sind sie mitunter bei Verwachsungen oder Vergrößerungen der Schilddrüse verdeckt. Werden sie deswegen versehentlich verletzt, leidet der Patient anschließend unter Folgen wie Heiserkeit aufgrund einer Stimmband-Lähmung.

Mit einer Methode namens Neuromonitoring lässt sich diese Komplikation jedoch vermeiden. Dabei wird ein Beatmungsschlauch verwendet, der eine ringförmige Elektrode enthält. Diese nimmt elektrische Reize wahr. Der Chirurg sucht bei dem Eingriff den Nerv mit einer Sonde. Berührt er damit Gewebe in dessen direkter Nähe, kommt es zu einem Signal, das als Ton hör- und auf einem Monitor sichtbar ist. Dadurch erfährt der Arzt, wo genau der Nerv verläuft und kann ihn umgehen.

Studien zeigen, dass das sensible Gewebe dank dieser elektronischen Überwachung weniger oft verletzt wird und anschließende Komplikationen seltener auftreten. Viele Kliniken bieten das Verfahren inzwischen an; die Kassen übernehmen die Kosten.

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Schlagworte zu diesem Artikel: Kropf Operation Schilddrüse Überfunktion Gesundheit

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