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Bei Scharlach ist sie himbeerrot, bei Gallenstörungen gelblich

» Was unsere Zunge über Krankheiten verrät

Früher hieß es beim Arzt oft: "Sagen Sie mal Ahhh." Farbe sowie Beläge der Zunge gaben dem Doktor wertvolle Hinweise zum Gesundheitszustand. Im Westen ist das aus der Mode gekommen. Aber z. B. in der indischen Heilkunde Ayurveda und in der chinesischen Medizin ist das Betrachten der Zunge immer noch ein wichtiger Teil der Diagnose. Lesen Sie, was die häufigsten Veränderungen bedeuten.

Früher wurde beim Arzt auch immer die Zunge angesehen (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Hintergrund: Bei Gesunden ist die Zunge blassrosa, feucht und hat einen leichten, weißlichen Belag. Sie lässt sich gut bewegen, die Oberfläche ist gleichmäßig.

Allgemeine Betrachtung

Zuerst wird die Größe der Zunge beurteilt. Wirkt sie leicht geschwollen, kann das auf Nierenprobleme hinweisen. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse oder bei Lebererkrankungen schwillt die Zunge nur am Rand an. Bei Zähneknirschern ist die Oberfläche häufig gefurcht. Dann bewegt man die Zunge in alle Richtungen. Zittern ist ein erstes Indiz für Nervenerkrankungen.

Zungen-Untersuchung

Schauen Sie sich Ihre Zunge im Spiegel an! (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Brennen zeigt Eisenmangel an

Viele Quer-, Schräg- und Längsfalten treten oft bei psychischen Problemen auf. Bei einer trockenen, stumpfen Zunge hat man zu wenig getrunken. Ist sie entzündet und brennt, fehlen dem Körper Eisen und Vitamin B 12.

Farbe

Eine rote Zunge, die wie lackiert aussieht, weist auf eine chronische Lebererkrankung hin. Eine fast himbeerrote Verfärbung mit kleinen Verdickungen ist typisch für Scharlach. Ist die Zunge blass mit roten Flecken, liegen Probleme mit den Atemwegen vor. Von Blutarmut zeugt eine graue Verfärbung. Selten ist die Zunge schwärzlich. Das gilt als Vorbote einer schweren Erkrankung wie Leukämie.

Beläge

Bei einer Magen-Darm-Störung kommt es meist zu einem dicken, weißen Belag. Gelbliche Beläge sprechen für Störungen von Galle und Leber. Manchmal weisen sie auch auf Fieber hin. Ist die Zunge gelblichweiß bedeckt, liegt meist eine Pilzinfektion vor. Braune Beläge begleiten Verdauungsstörungen. Findet man nur einen einseitigen Belag, können sich auf dieser Seite Nerven oder das Mittelohr entzündet haben.

Wichtig: Entdecken Sie Krankheitszeichen, muss das nicht gleich etwas Schlimmes bedeuten. Färbung und Beläge sind individuell unterschiedlich. Die Beurteilung erfordert Erfahrung. Chinesische Mediziner müssen 20 000 Zungen betrachten, bevor sie sich Zungendiagnostiker nennen dürfen.

Bei anhaltenden Veränderungen ist ein Arztbesuch ratsam.

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Schlagworte zu diesem Artikel: Ayurveda Chinesische Medizin Untersuchung Zunge Gesundheit

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