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Burn-out, Depressionen, Angststörungen

» Krankheiten der Seele

Psychische Störungen sind längst keine Seltenheit mehr. Insbesondere der Druck der modernen Berufswelt wirkt sich auf die Seele der Menschen aus. Doch längst nicht alle Arbeitnehmer erkranken an Burn-out. Auch Depressionen oder Angststörungen treten häufiger als noch vor zehn Jahren auf.

Wenn die Arbeitsbelastung zu viel wird, droht der Burn-out (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Der Druck in der heutigen Arbeitswelt nimmt stetig zu. Arbeitnehmer müssen für ihren Job möglichst flexibel sein. Laut des Fehlzeiten-Reports 2012 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hat fast jeder zweite Beschäftigte mit seinem Arbeitgeber die Absprache getroffen, auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein. Dadurch weicht die Trennung zwischen Beruf und Freizeit immer mehr auf. Auch lange Wege zum Arbeitgeber oder die Flut an Informationen während der Arbeitszeit können für Menschen äußerst belastend sein.

Büro Schlaf

Erschöpfung im Büro (Foto: Pixland/iStockphoto)

Burn-out

Das Wort "Burn-out" ist in aller Munde und kommt einem sofort in den Sinn, wenn von einer steigenden Arbeitsbelastung die Rede ist. Als Burn-out wird der Zustand bezeichnet, in dem Betroffene chronisch erschöpft sind. Dennoch ist die Diagnose eines "Burn-outs" für Ärzte nicht immer leicht. Die Symptome sind breitgefächert und gehen von Schlafstörungen, innerer Unruhe und Gereiztheit bis hin zu Antriebs- und Freudlosigkeit, körperlichen Beschwerden, Magen-Darm-Problemen und chronischen Schmerzen.

Ein Burn-out tritt nicht von einem Tag auf den anderen auf. Er steht am Ende einer langen Zeit, in der ein besonders tatkräftiger Mensch dauerhaftem Stress ausgesetzt ist. Besonders betroffen sind Perfektionisten und Menschen in sozialen Berufen, die mit höchstem Engagement anderen Menschen helfen wollen. Jedoch lässt es sich nicht festmachen, wann zu viel Stress in einen Burn-out mündet. Das hängt ganz von dem einzelnen Menschen und seiner Persönlichkeit, sowie dem jeweiligen sozialen Umfeld ab.

Verstimmung

Depressive Verstimmung (George Doyle/Stockbyte/Thinkstock)

Depressionen

Dem gegenüber kann eine schwere Depression klarer abgegrenzt werden. Bei einer "manifesten Major-Depression", also einer schweren Depression, sind die Betroffenen traurig, niedergeschlagen, haben an nichts mehr Interesse und sind absolut freudlos. Sie nehmen nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teil. Dazu kommen Schlafstörungen, Reizbarkeit und Appetitmangel. Die Ursache einer Major-Depression kann allerdings nicht so schnell bestimmt werden: Diese Art von Depression kann unter anderem genetisch bedingt sein, sowie durch das soziale Umfeld wie z.B. der Familie ausgelöst werden.

Bei einer "depressiven Verstimmung", der leichteren Form der Depression, gibt es dagegen einen genauen Auslöser. Gründe können z. B. berufliche Überlastung oder die Trennung vom Partner sein.

Angststörung

Angststörungen können das Leben bestimmen (Foto: Ingram Publishing/Thinkstock)

Angststörungen

Angst ist eigentlich ein Gefühl, das eine wichtige Warnfunktion für den Menschen erfüllt, nämlich sich vor Gefahren in acht zu nehmen. Bei einer Angststörung ist diese Warnfunktion aber nicht mehr gegeben. Betroffene haben in Situationen Angst, die an sich nicht gefährlich sind und meiden sie. Dadurch schränken diese Menschen ihren Lebensalltag stark ein.

Auch bei den Angststörungen gibt es verschiedene Ausprägungen. Bei den "gerichteten" Angststörungen wird die Angst durch eine bestimmte Situation oder einen speziellen Gegenstand verursacht. Bei "ungerichteten" Ängsten tritt die Störung ohne einen bestimmten Auslöser auf. Zu diesen Ängsten zählt auch die "Generalisierte Angststörung". Wenn jemand an ihr leidet, befürchtet dieser beispielsweise über einen langen Zeitraum, im Beruf nicht leistungsfähig zu sein. Die Betroffene leiden an Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Die Ursachen von Angststörungen werden noch weiterhin erforscht. Forscher vermuten, dass verschiedene Umstände die psychische Störung auslösen. Untersucht werden Veranlagung, neurobiologische Faktoren wie das Botenstoff-Gleichgewicht im Gehirn und auch psychische Faktoren wie besonders belastende Ereignisse im Leben eines Menschen.

Weitere Quellen:
» www.focus.de
» http://www.aok-bv.de
» http://www.lasea.de/
» https://www.tk.de

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Schlagworte zu diesem Artikel: Angststörung Burn-out Depression psychische Krankheit psychische Störung Seele Gesundheit

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