12.November 2012
Wichtiger Hinweis für Schwangere
» Jodbedarf bei werdenden Müttern
Eine Schwangerschaft stellt den Körper vor besondere Herausforderungen. Er beginnt auf Hochtouren zu arbeiten und vermehrt Hormone zu produzieren. Werdende Mütter müssen deshalb unter anderem auf ihre Jodversorgung achten.
Schwangere haben einen verstärkten Jodbedarf (Foto: F1online/Thinkstock)
Äußerlich geschieht in den ersten Schwangerschaftswochen wenig. Doch der Körper einer werdenden Mutter stellt sich nach der Befruchtung sofort auf die neue Rolle ein. Er beginnt, verstärkt Hormone zu produzieren. Diese Botenstoffe bringen viele notwendige Prozesse im Körper in Gang.
Allein die Schilddrüse muss bis zu 50 Prozent mehr Hormone produzieren. Diese sind für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung. So fördern sie etwa das Wachstum und den Stoffwechsel. Um die Schilddrüse bei der Hormonproduktion zu unterstützen, empfiehlt es sich daher, mehr Jod zu sich zu nehmen. Werdende Mütter sollten sich mit 200 Mikrogramm pro Tag versorgen. Nimmt die Mutter Jod, sind die Kinder später intelligenter und haben auch weniger Probleme beim Lernen das haben Studien gezeigt.
Schwangere müssen auf ihre Ernährung achten (Foto: iStockphoto/Thinkstock)
Jod ist reichlich in Meeresfischen, Meersalz und mit Jod versetztem Speisesalz enthalten. Meeresfische können jedoch mit Schadstoffen belastet sein, weshalb das Jod nicht ausschließlich über sie eingenommen werden sollte. Schwangere sind angehalten, in jedem Fall mit ihrem Arzt über den vermehrten Jodbedarf und eventuelle Nahrungsergänzungsmittel zu reden. Besonders wichtig ist dies für werdende Mütter, die an einer Schilddrüsenerkrankung leiden.
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