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Neue Therapiemöglichkeit

» Blaulicht bessert Haut bei Neurodermitis

Betroffene würden am liebsten aus der Haut fahren: Bei einem akuten Neurodermitis-Schub juckt sie fast unerträglich, ist rot und gereizt. Doch neue Therapie-Möglichkeiten versprechen Abhilfe!

Blaulicht hilft bei Neurodermitis (Foto: Comstock/Thinkstock)

Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die oft Menschen trifft, die bereits unter Allergien wie Heuschnupfen leiden. Sie tritt schubweise auf, unter den vier Millionen Patienten sind viele Kinder. Ursache ist eine Überreaktion des Immunsystems. Zu den Auslösern einer Attacke zählen bestimmte Lebensmittel, Stress oder hautreizende Stoffe wie Wolle.

Hände

Bei Neurodermitis heißt es: Eincremen! (Foto: Jupiterimages/Creatas/Thinkstock)

Um die Hautentzündung und das Jucken in den Griff zu kriegen, verschreibt der Arzt meist Cremes und Salben mit Kortison. Eine moderne Alternative sind sogenannte Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus und Pimecrolimus, die auf die wunden Stellen aufgetragen werden und lokal das Immunsystem regulieren.

Zwischen den Schüben sollten Neurodermitiker ihre trockene Haut mit Basis-Cremes versorgen, um sie feucht zu halten und die gestörte Funktion der Hautbarriere zu verbessern. In einer Studie hat sich dafür etwa Dermaplant bewährt (aus der Apotheke), eine Salbe mit Wirkstoffen der Heilpflanze Mönchsköpfchen. Nach zwei Wochen Anwendung kamen die Patienten mit weniger Kortison aus, die Schübe traten seltener auf.

Hände mit Neurodermitis

Bei Neurodermitis sollte man vor einem Schub handeln (iStockphoto/Thinkstock)

Neues Prinzip

Manche Experten raten inzwischen zu einer "proaktiven Erhaltungstherapie". Das bedeutet: Ich werde aktiv, bevor es zu einem Schub kommt. Dazu sollten die Patienten die modernen Entzündungshemmer nicht nur im Akutfall benutzen, sondern - niedrig dosiert - in der symptomfreien Phase zweimal pro Woche, zusätzlich zur Basistherapie. Damit soll sich die Zeit bis zur nächsten Attacke verzehnfachen.

Ergänzend tut den Patienten auch eine Lichttherapie gut. Bislang wird UV-Strahlung eingesetzt, die allerdings bei intensiver Anwendung genau wie Sonnenlicht das Krebsrisiko erhöht. Forscher aus Mainz erproben gerade eine UV-freie Alternative mit Blaulicht. Die Patienten wurden dazu über mehrere Monate täglich für 48 Minuten am ganzen Körper bestrahlt. Nach Aussage von Dr. Detlef Becker von der Haut- und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hatte dies einen entzündungshemmenden Effekt. Die Erkrankung ließ sich damit über längere Zeit unter Kontrolle halten. Eine größere Studie soll den Erfolg nun bestätigen.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter: » www.hautklinik-mainz.de

Mit gelbem Licht arbeitet die PsoriSol-Hautklinik in Hersbruck bei Nürnberg. Es soll den Zellstoffwechsel beschleunigen und die Wundheilung fördern. In einer Studie hatte sich der Hautzustand der Patienten nach 16 Sitzungen mit jeweils nur 35 Sekunden Bestrahlung um 93 Prozent gebessert. Die Kassen zahlen.

Mehr Themen aus der » Rubrik Gesundheit

Schlagworte zu diesem Artikel: Blaulicht Haut Hilfe Licht Neurodermitis Therapie Gesundheit

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