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Erblich bedingt oder Stress?

» Wenn Frauen Haare lassen

Haarausfall gilt als typisch für Männer - doch auch Frauen können betroffen sein. Bei den einen wird der Scheitel licht, andere verlieren Haare auf dem ganzen Kopf. Ursachen können Stress oder die Hormone sein. Doch es gibt auch Krankheiten, die Haarausfall verursachen.

Haare sind Schmuck und Schutz zugleich – Haarausfall ist für Frauen meist schlimmer als für Männer (Foto: iStockphoto/Thinkstock)

Das Haar wächst, ruht und fällt aus. Haarausfall ist eigentlich ein natürlicher Vorgang. Erst wenn man deutlich mehr als hundert Haare pro Tag verliert, spricht ein Mediziner von Haarausfall. Dann ist ein Besuch beim Hautarzt ratsam. Denn je früher er mit der Behandlung beginnt, umso sicherer lässt sich die Haarpracht retten.

Weil Haarausfall bei Männern so offensichtlich ist, macht es den Eindruck, als sei das Problem bei Frauen selten. Doch in Deutschland ist jede fünfte Frau zwischen 20 und 30 und fast die Hälfte ab den Wechseljahren davon betroffen. In 80 Prozent der Fälle ist der hormonell-erblich bedingte Haarausfall schuld. Es werden verschiedene Formen von Haarausfall (Alopezie) unterschieden.

Formen von Haarausfall

Hormonell bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica): Sowohl bei Frauen als auch bei Männern steckt meist die hormonell-erblich bedingte Form von Haarausfall (androgenetische Alopezie) hinter dem Übel. Sie äußert sich jedoch bei beiden Geschlechtern unterschiedlich: Beim Mann beginnt sie am Haaransatz an der Stirn, es kommt zu den typischen Geheimratsecken, dann verkahlt der Hinterkopf. Mitunter entsteht eine Glatze.

Glatzenbildung gibt es bei Frauen sehr selten. Bei Frauen dünnt sich bei hormonell bedingtem Haarausfall das Haar in der Scheitelgegend allmählich aus und wird dann über den Kopf verteilt immer schütterer. Ausgelöst durch eine Veränderung des Hormonbildes ab dem 30. Lebensjahr, bedingt durch das Absetzen der Pille, der Geburt eines Kindes, eine frühe Menopause oder durch strenge Diäten.

Spezielle Tinkturen oder Shampoos können Haarwurzeln wieder aktivieren (Foto: Thymuskin®)

Gemeinsame Ursache ist bei Männern und Frauen eine ererbte gesteigerte Empfindlichkeit der Haarwurzel gegen das männliche Geschlechtshormon Testosteron bzw. seine aktive Form, Dihydrotestosteron.

Abhilfe können Tinkturen mit den Wirkstoffen Alfatradiol, Minoxidil schaffen. Sie schützen die Haarwurzel vor der zerstörerischen Wirkung, die durch chemische Abbauprodukte des Testosterons ausgeht. Shampoos mit Thymuspeptiden sollen zu den Haarwurzeln vordringen und die Haarfollikel aktivieren. (rezeptfrei, in Apotheken erhältlich)


Kreisrunde Stellen (Alopecia areata):
Bei der zweithäufigsten Form des Haarverlustes bilden sich kreisrunde Löcher im Schopf. Als Ursache wird hier eine Störung des Immunsystems vermutet. Die körpereigenen Abwehrkräfte (T-Lymphozyten) greifen die Haarfollikel an. Sie versetzen die Haarwurzeln in ein Art Schlafzustand, stoppen daher das Wachstum der Haarwurzel. Wimpern und Augenbrauen können ebenfalls betroffen sein. Zink in Form Brausetabletten hilft bei leichten Fällen. Kortison dämmt die körpereigene Abwehr.

Diffuser Haarverlust (Alopecia diffusa).
Hierbei wird der Schopf über den ganzen Kopf verteilt immer dünner. Für den realtiv gleichmäßigen, flächigen Haarverlust gibt es laut Medizinern unterschiedliche Ursachen. Neben Fehlernährung (Vitamin-, Eiweiß- und Mineralstoffmangel) bis hin zu Hormonschwankungen, Infektionen, können auch bestimmte Medikamente oder auch Schilddrüsen-Erkrankungen schuld sein, so Dr. Heinrich Bornemann, Hautarzt aus Krefeld.

Haaruntersuchung bei Haarausfall

Haaruntersuchung: Es gibt computergestützte Untersuchungsmethoden die der Ursache von Haarausfall auf den Grund gehen (Foto: Haarklinikken GmbH)

Chronischer telogener Haarausfall (Alopecia effluvium telogenes)

Nicht zu unterschätzen ist der chronisch telogene Haarausfall. Der plötzliche, starke Haarverlust von bis zu 500 – 600 Haaren an einem Tag irritiert.

In der Telogenphase, also der sogenannten Ruhephase des Haares findet diese Form des Haarausfalls statt. Drei Monate zuvor sind erste Anzeichen fühlbar: Betroffene sprechen von einer brennenden Kopfhaut, einem Kribbeln, gar von Angstzuständen und Depressionen. Dafür wiederum sind Stress, Einnahme von Medikamenten, starker Zigarettenkonsum, Schlankheitskuren, Blutarmut oder die Geburt eines Kindes Auslöser. Schilddrüsenfehlfunktionen oder Infektionskrankheiten können bei Frauen eine weitere Ursache sein.


Gibt es bei Ihnen erste Anzeichen für Haarausfall? Machen Sie den Schnell-Test!

Selbsttest: Wie gefährdet ist Ihr Haar?
1) Leiden Sie nicht nur im Frühjahr oder Herbst, sondern das ganze Jahr unter starkem Haarausfall?
2) Fallen mehr als 100 Jahre täglich aus?
3) Haben Sie schon lichte Stellen am Kopf?
4)Führen Sie einen hektischen Lebensstil?
5) Machen Sie öfters Crash-Diäten?
6) Essen Sie wenig Obst und Gemüse?
7) Haben Sie kürzlich ein Hormon-Präparat (z.B. Anti-Baby-Pille) abgesetzt?
8) Wurden bei Ihnen bei den Schilddrüsen- und Geschlechtshormonen Abweichungen vom Normbereich festgestellt?
9) Leiden Sie unter einer chronischen Infektionskrankheit?
10) Haben Sie eine Hauterkrankung?
11) Nehmen Sie regelmäßig starke Medikamente?
12) Leiden oder litten Ihre Mutter oder Ihr Vater ebenfalls unter starkem Haarausfall?
13) Tragen Sie als Frau Ihre Haare meist streng nach hinten gekämmt, z.B. mit einem Knoten?
14) Muten Sie Ihrem Haar häufig eine starke Kolorierung, Blondierung oder Dauerwelle zu?
15) Achten Sie beim Kauf von Haarwaschmitteln weniger auf die Marke?
AUSWERTUNG: Haben Sie mehr als drei Mal mit JA geantwortet, empfehlen wir einen Arzt aufzusuchen und sich beraten zu lassen.


Weiterführende Links:
» www.haarausfall.de
» www.focus.de/gesundheit
» www.haar-ausfall.com
» www.haarklinikken.de

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Schlagworte zu diesem Artikel: Glatze Haar Haarausfall Haare Haarverlust Hormone hormonell hormonell bedingter Haarausfall Gesundheit

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